Startseite - Pflanzenbau - Tierhaltung - Imkerei - Artenschutz - Verbraucherschutz - Themen - Verein - Spenden - Kontakt - Impressum
Artensterben - Blattdesinfektion - Bienensterben / Bienenvolksterben - Ehec - Feuerbrand - Gentechnik - Grünland - Heumilch - Heutrocknung - Imkerei - Inhaltsübersicht
Injektortechnologie - Kontakt - Länder - Lebensmittel - Lizensierung - multiresistente Bakterien - nachwachsende Rohstoffe - Pestizidfreie Landwirtschaft - Politik - Pferde
Pflanzenbau - Pflanzenschutzmittel einsparen - Pflanzenhilfsstoffe - Presse - Spenden - Themen - Tierhaltung - Umweltbund e.V. - Umweltberatung - Zertifizierung
warum
nicht ohne Gift ?
Nein zu Antibiotika!
Die
Biene, das drittwichtigeste Haustier
Kein Pfusch an der Natur!

tief durchatmen !
Landwirtschaft spritzt auf Teufel komm raus.
Artensterben vergessen? Krötensterben in der oberreheinischen Tiefebene uvm. Was tun die Behörden, was tun die Verbände? der Umweltbund hakt nach. lesen Sie mehr...
wir
Menschen hinterlassen tiefe Eindrücke.Bienenmonitoring zum Schaden der Imker ! Verraten und Verkauft fühlen sich die Imkerverbände vom Binemo. Was deutsche Bienenforschung mit der chemischen Industrie gemein hat erfahren sie in unserem ausführlichen Bericht über das deutsche Bienenmonitoring. lesen Sie mehr...

Bienenforscher sind in den Verruf geraten, für die chemische Industrie zu arbeiten. Was ist dran?
Codex Alimentarius - oder Verschwörung der Lebensmittel- und Chemiekonzerne zur Kontrolle der Verbraucher?
Dieser Beitrag ist in Kooperation mit «Neue Impulse» entstanden.
Dr. Gottfried Lange im Gespräch mit Tomas Eckardt:
Themen
Rheinland Pfalz - grüne Ministerin Höfken kann Pfälzer Pestizidwahn beim Gemüseanbau nicht stoppen
In der Gemüsebauregion Rheinland Pfalz regiert die Chemieindustrie, die nicht unweit der Gemüsebauregion Schifferstadt, Hassloch, Limburgerhof ein bedeutendes Stammwerk hat. Obwohl der Grundwasserspiegel um die Gemeinde Schifferstadt teilweise nur 50 cm - 1 m tief liegt und eine Kontamination des Grundwassers durch Pestizide daher unvermeidlich ist, werden beim Pfälzer Gemüsebau die höchsten Umsätze mit Pflanzenschutzmitteln erzielt. Drei Monate nach Amtsbeginn einer grünen Verbraucherschutzministerin wurde erneut flächendeckend das Nervengift Clothianidin mit der Rapssaat ausgebracht. Mit verheerenden Folgen für die Bienenvölker und Nutzinsekten der Region. Die verantwortlichen Behörden diagnostizieren Faulbrut. Die Ursache ist jedoch Colony Collapse Disorder. Die Bienenstöcke sind 6 Wochen nach der Aussaat des mit Nervengift Clothianidin gebeiztem Raps leer.
Verstoß gegen die Wasserrahmenrichtlinie der EU geht weiter
Ein großer Teil des Gemüseanbaugebietes Rheinland Pfalz ist aufgrund seines bodennahen Grudnwasserspiegels für den Einsatz von Pestiziden ungeeignet. Die meisten Pflanzenschutzmittel gefährden Wasserorganismen oder werden im Grundwasser nur noch schwer abgebaut. Daher hat die EU bereits im Jahre 2000 beschlossen, Oberflächenwasser und Grundwasser als lebenswichtige Ressource zu schützen. Deutschland hat die Umsetzung dieser Gesetze bisher verschleppt. Bis 2015 müssen die Vorgaben des Gesetzes jedoch erfüllt sein. Für die Gemüsebauregionen RLP eine Utopie. In manchen FFH-Gebieten in der Region Speyerbach sind 90% der Amphibien ausgestorben. Wildinsekten und Bienen kämpfen ebenfalls ums Überleben. Eine längst fällige Umsetzung der Richtlinien ist in Rheinland Pfalz leider nicht in Sicht. In RLP dürfen Landwirte weiterhin Insektengifte und Herbizide auch dann anwenden, wenn diese das Grundwasser verschmutzen oder in angrenzende Biotope abdriften. Dafür erhalt die Landwirte Subventionen!
Abdrift von Pestiziden
Auf fast allen konventionellen Agrarflächen werden mehrmals im Jahr Pflanzenschutzmittel ausgebracht. Da Pestizide oft sehr giftig sind, gelten bei den meisten folgende Auflagen:
Das Wiederbetreten der behandelten Flächen/Kulturen ist am Tage der Applikation nur mit der persönlichen Schutzausrüstung möglich, die für das Ausbringen des Mittels vorgegeben ist. Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb 48 Stunden sind dabei der Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) und Universal-Schutzhandschuh (Pflanzenschutz) zu tragen.
Die meisten Pflanzenschutzmitttel sind Aerosole und daher sehr flüchtig und sehr beweglich in der Luft. Auch wenn die Mittel mit aufwändiger Technik ausgebracht werden, so genügen kleinste Winde, um Insektengifte und Anderes in der Luft zu verwirbeln. Daher steht im Pflanzenschutzgesetz:
Spritzeinsätze bei dauerhaften Windgeschwindigkeiten über 5 m/s, dauerhaften Temperaturen über 25 °C oder relativen Luftfeuchten unter 30 % sind zu vermeiden, da sie zu erheblichen Mittelverlusten durch Abtrift und Verflüchtigung führen.
Zum Schaden der Bürger werden diese Regeln kaum eingehalten. Bereits bei Blattbewegung sollte nicht mehr gespritzt werden. Angrenzende Wege dürften 48 Stunden nicht mehr von Passanten betreten werden, und wären dies bezüglich zu kennzeichnen.
Experten schätzen, dass 70 - 90 % der Pestizide in der Peripherie landen und wissenschaftliche Studien belegen dies. Die Pestizidproblematik ist also nicht auf den Verbraucher konventioneller Lebensmittel beschränkt sondern berührt alle Verbraucher. Eine französische Studie belegte bereits 2001, dass landwirtschaftliche Pestizide sowohl in urbanen Gebieten als auch in natur belassenen Zonen in relativ hoher Dosis in der Luft zu finden sind.
http://www.observatoire-pesticides.gouv.fr/upload/bibliotheque/840206155202251224633176665592/....... lesen Sie mehr zu dieser Studie
Auch die aktuellen Studien aus Trier belegen, dass nicht nur derzeit zugelassene Pflanzenschutzmittel im Regen und in der Luft gefunden werden, sondern auch Altlasten, wie das Herbizid Atrazin.
http://ubt.opus.hbz-nrw.de/volltexte/2010/573/pdf/DeRossiChiaraDiss.pdf
Bis heute kontrollieren die Bundesländer nicht ausreichend Produkte,
Lebensmittel und Wasser, auf Mikroorganismen und Pestizide.
Zudem versagen die Bundesländer noch immer unseren Mitgliedern
das Recht auf Freiheit von schädlichen Mikroorganismen und Pestizidaerosolen
und verweigern sogar die Probenahme auf Flächen, die Abtrifft erhalten
haben, um die politisch behauptete fehlende Abtrifft von Pestiziden
und Mikroorganismen zu beweisen.
So haben Mitglieder von uns, nach Pflanzenschutzvergehen und Anzeige
von Landwirten, die Antwort (Baden-Württemberg, Staatsanwaltschaft
mit zitieren der Antwort vom zuständigen Landwirtschaftsamt, noch
immer gedeckt von Minister Bonde ) erhalten, der Landwirt hätte
mit einer Spritze mit aktuellen Tüv Zeichen behandelt. D. h. jeder
Autofahrer darf mit aktuellen TÜV Zeichen auch Passanten schädigen
bzw. anfahren!?
Tatsache ist, dass sogar staatliches Eigentum (Bäume) durch Mikroorganismen-
und Herbizid-Abtrifft sichtbar geschädigt ist.
Dabei besteht bis jetzt kein Unterschied in den politischen Farben der
Regierung.
Dies trotz der von Frau Ministerin Aigner unterschriebenen 'guten fachlichen
Praxis' und dem besonderen Schutz von angrenzenden Flächen (Biotope,
'Bioflächen' usw.). Weshalb wird dann von den Bundesländern
nicht ausreichend der Eintrag von unerwünschten Stoffen kontrolliert?
Landwirtschaftliche Flächen besser meiden
Gesundheitsbewusste Menschen sollten landwirtschaftlich intensiv genutzte Gebiete meiden. Die Summe gesundheitsschädlicher Pestizide wird beim Verbraucherschutz nicht berücksichtigt. Durch Bakterienabtrag sind auch im Winter Ackerflächen nicht neutral, sondern fördern Autoimmunkrankheiten, wie Allergien usw. .
Der Umweltbund e.V. fordert daher, auf Pestizide zu verzichten sowie die Agrarflächen ganzjährig zu begrünen und eine Bakterienabdrift zu vermeiden. Eine grüne Pflanzendecke würde zudem einer Klimaerwärmung entgegenwirken.
Niedersachsen - Hähnchenmastbetriebe und ungehemmter Antibiotikaeinsatz
Über die Hälfte der in Deutschland verzehrten Hähnchen werden in Großmastbetrieben in Niedersachsen produziert und es werden ständig mehr. Vielerorts formiert sich Widerstand gegen diese Massentieranstalten. Nicht nur aus ethischen Gründen wollen Bürger gegen die Massentierhaltung vorgehen. Vielmehr befürchten die Menschen, durch die Emissionen gesundheitlichen Schaden zu erleiden. Großmastanlagen verursachen große Mengen Gülle und Mist. Aus Kostengründen werden diese Abfälle auf Äckern entsorgt, ohne die Folgen einer höheren Infektionsgefahr durch Schmutz- und Fäkalbakteiren, sowie Überdüngung und Nitratverschmutzung des Grundwassers zu beachten.
Antibiotika im Futter zur Wachstumsförderung
Laut einer vom NRW-Verbraucherschutzministerium in Auftrag gegebenen Untersuchung (2011) benutzen gerade große Mastbetriebe offensichtlich mehr Antibiotika als benötigt, um eine Mastförderung zu erzielen. Antibiotika als Wachstumsdoping ist seit 2006 verboten, doch die Länder kontrollieren die Einhaltung nicht. Die Folge dieser Verbraucherschutzsünde sind kaum absehbar. Die von Minister Remmel (Grüne) in Auftrag gegebene Studie macht deutlich, dass Antibiotika hauptsächlich in Großbetrieben mit einer kurzen Mastdauer von 35 Tagen und nur für zwei Tage angewandt wurden. Dies schließt eine tierärztliche Behandlung aus, wo Antibiotika 5 - 7 Tage verabreicht werden müssen, um Resistenzbildungen auszuschließen.
Bis zu acht verschiedene Antibiotika pro Mast
Der Einsatz von Antibiotika in der Tiermast fördert die Resistenzbildung von Schmutzbakterien. Untersuchungen des Auftauwassers von Geflügel belegten diese These. So wurden in der Hälfte der Proben multiresistente Bakterien MRSA gefunden. Niederländische Forscher fanden in 500 Meter Entfernung von Hähnchemastanlagen MRSA in der Luft. Noch gefährlicher ist die Ausbringung der Fäkalien, denn hier werden vielfach Sporen dieser Erreger breitflächig verteilt. Eine Desinfektion des Hühnermistes ist möglich und kann von Seiten des Umweltbund e.V. geschult werden. Die Tierhaltung nach Umweltbundrichtlinien ist jedoch mit der Praxis in der konventionellen Tiermast nicht zu vereinen.

Viele Menschen essen Tiere. Würden wir Menschen genauso viele Tiere essen, wenn wir sie eigenhändig aufziehen, ernähren und schlachten?
Halten wir Tiere zur Nahrungserzeugung , müssen wir diesen ein tiergerechtes Leben ermöglichen. Kein Geschöpf sollte a priori zur Ware deklariert werden.
Eiweiß aus Gemüse, Tofu und Hülsenfrüchten ist gesünder als Fleisch aus konventioneller Massentierhaltung und schont Klima und Umwelt!

Kontrollenbehörden des Landes Niedersachsen verantwortlich für Rechtschaos
Gleich zwei Fälle von Pflanzenschutzmittelverstößen beschäftigen seit langen die Gerichte im Landkreis Ülzen, ohne dass es bisher zu Entschädigungsleistungen kam. Das Problem sind unvollständige Kontrollen der Länder und in der fachlichen Praxis überforderte Kontrollbeamte.
In einem Falle waren sowohl die von Bienen beflogenen Kulturpflanzen, als auch die angrenzenden Feldhecken mit Pflanzenschutzmitteln belastet. Ein klarer Verstoß gegen das Pflanzenschutzmittelgesetz, der eine Anwendung eines bienengefährlichen Insektizides verbietet, wenn die Pflanze von saugenden Insekten, genauer Honigtauerzeugern befallen ist. Die mit Pestiziden belasteten Hecken, werfen in Niedersachsen keine weiteren Fragen auf, denn auch hier verschleppt man seit einem Jahrzehnt die Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie, die die Abdrift auf Feldschutzhecken und Gewässer verhindern soll.
Trotz eindeutiger Nachweise keine Entschädigung
Warum es trotz eindeutiger Nachweise von erhöhten Giftkonzentrationen in Pflanzen- und Bienenproben auch nach mehreren Gerichtsverfahren zu keiner Entschädigung der toten Bienenvölker kommen kann, ist verwunderlich.
Schuld daran hat der Fachinspektionsmitarbeiter, der nicht in dem Umfang Proben gezogen hat, wie von dem geschädigten Imker empfohlen. Kein Wunder. Die Landwirtschaftskammer ist in beratender und kontrollierender Funktion tätig.
Landwirtschaftskammer Niedersachsen - Irrtum ausgeschlossen
Die Landwirtschaftskammer empfiehlt in erster Linie den Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft. Entgegen dem Geiste "der guten fachlichen Praxis" wird der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln als von vorne herein notwendig angesehen. Biologische Schädlingsbekämpfung und düngetechnische Maßnamen zur Vermeidung von Pestiziden sucht man auf den Beratungsseiten Landwirtschaftskammer im Internet vergebens. Kontrollen bezüglich der eigentlichen Auswirkungen dieser einseitigen Agrarberatung würden Erstaunliches zu Tage bringen und werden auch aus diesem Grund vermieden.
Die wenigen Kontrollen, die es diesbezüglich gibt, belegen folgendes:
Die Abdrift der Pestizide in Aerosolen durch alltägliche thermodynamische Prozesse ist sehr hoch und führt zu einer großflächigen Verteilung der im konventionellen Anbau eingesetzten Pestizide. Diese üblicherweise 70 % Pestizidverluste müssen in der Beratung berücksichtigt werden, was bedeutet, dass die Sicherheitsabstände zu bewohnten Siedlungen, biologischen Anbauflächen, Feldschutzhecken, Oberflächengewässern, Wassergräben, Tierstallungen, Bienenständen, etc. neu geregelt werden müssen. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen sollte sich zudem mit dem Thema beschäftigen, warum es in nur 4% der akuten Vergiftungsfälle von Bienenvölkern zu einer Entschädigung kommt. Wurden etwa die Imker, für die man ebenfalls zuständig ist, schlecht beraten?
Das rätselhafte Bienensterben
Pestizide verursachen Artensterben in der Uckermark
Anzeige über Umweltvergiftung in Stabeshöhe / Uckermark
Die Ignoranz der Behörden, bei der Bearbeitung von Anzeigen zu pestizidbedingtem Artensterben, erinnern an bürokratische Vorgänge in sogenannten Schurkenstaaten. Trotz massiver Hinweise verweigern die Behörden der Länder das Aussterben von Arten zur Kenntnis zu nehmen und vor allem in diesen Fällen Wasser und Bodenproben auf Umweltgifte untersuchen zu lassen
Von Sybilla Keitel
"Hiermit zeige ich an, und zwar zum wiederholten Male, dass
sich in Stabeshöhe (Uckermark)
und Umgebung eine Umweltkatastrophe vollzieht. Ein Sterben vieler Tierarten
hat bereits
eingesetzt. Es gibt schon lange keine Rebhühner mehr.
Viele Amphibien und Schmetterlinge
sind mittlerweile verschwunden. Laut Imker sind in diesem Winter bei
den Bienen Verluste von
50-60 % aufgetreten. Es wird berichtet, dass die Schwalben ihre Jungen
aus den Nestern werfen,
weil Insekten fehlen. Irgendwann erkranken wir Menschen.
Das Sterben in der Natur vollzieht sich schleichend und lautlos, was
nichts heißt, im Gegenteil:
die Lage wird dadurch immer dramatischer."Lesen
Sie hier den ganzen Brief
"Die Kontrolle ist Aufgabe der Länder"
der Lieblingssatz eines jeden Bundesverbraucherschutzministers
Die Kontrolle der Böden, der Luft, des Wassers, von Produkten und
Lebensmitteln auf Rückstände und Emissionen aus
landwirtschaftlicher und industrieller Produktion obliegt den Bundesländern.
Die Länder müssen hierfür ausreichend Personal zu Verfügung stellen, um eine umfangreiche Kontrolle zum Schutz der Bürger möglich zu machen. Die meisten Bundesländer sind aufgrund der chronischen Unterbesetzung der Kontrollbehörden jedoch zu flächendeckenden Kontrollen nicht in der Lage. Die zuständigen Kreisverbraucherschutzämter sind mit routinemäßigen Arbeiten überlastet und in Sachen Schadwirkung von Pestiziden und Mikroorganismen so gut wie nicht geschult.
Der Themenbereich Pestizide wird in der Regel komplett ausgeklammert. Alle zugelassenen Pflanzenschutzmittel dürfen, ohne Rücksicht auf Verluste eingesetzt werden, sofern sie eine Zulassung in Deutschland haben. Ob diese, aufgrund der natürlichen Umweltbedingungen größtenteils in der Peripherie landen oder im Grundwasser, wird in Deutschland nicht wahrgenommen.
Die Anreicherung der Luft, des Wasser und der Böden mit chemischen Pflanzenschutzmitteln und Schmutzbakterien wird daher leichtsinnig in Kauf genommen, obwohl EU-Gesetze dies eindeutig beschränken sollen.
Ungenügende Kontrolle verschwendet Steuergelder
Verstöße gegen die "gute fachliche Praxis" oder das Eu-Recht sind laut Cross Compliance mit einer Kürzung oder Streichung der Agrarsubventionen zu ahnden. Das Gegenteil ist leider der Fall. Große Mastbetriebe bekommen in Deutschland den größten Teil der Agrarsubventionen. So trägt die Gemeinschaft die Folgen der Umweltverschmutzung und das Risiko von Krankheiten durch Schmutzbakterien und Zoonosen und belohnt dies mit satten Subventionen.
Lieber umweltbewusste Leser
gerne veröffentlichen wir Ihre Erfahrungen in Sachen Verbraucherschutz der Länder. Bitte schicken Sie uns auch positive Begebenheiten, wir werden auf unseren Internetseiten darüber berichten. Wir freuen uns auf ihre Mithilfe und Information!
Im
Bundesland mit der größten Chemiefabrik entwickeln sich die
Kröten nicht mehr, dafür schmeckt das Gemüse bestens,
findet eine grüne Ministerin und macht gerne Werbung für Gemüseanbau
und eine Landwirtschaft, der schon lange das Augenmaß verloren
gegangen ist. Bei diesen Entwicklungschancen für Erdkröten
fragt sich der Bürger zu Recht, wer hier auf welche Art und Weise
kontrolliert.
21 Tage später.
Imker oder Anwohner wissen nicht, ob die Gülle dieses Hofes krankmachende Zoonosen enthält. Fäkal und Schmutzbakterien werden bezüglich Ihrer Pathogenität im Allgemeinen noch unterschätzt. Beispiel: viszeraler Botulismus. Die Zoonose ist seit einem Jahrzehnt Deutschlandweit auf dem Vormarsch. Es erkranken immer mehr Tiere und Menschen. Auch Autoimmunerkrankungen sind sehr oft Folge von Schmutzbakterien, die aufgrund der Ausweitung der weltweiten Tiermast ständig zunehmen und zudem vielfältige Resistenzen gegen Antibiotika entwickelt haben.

Etwa
10 Bienenstände im Flugradius dieses Senffeldes sollten Ihren Honig
besser in der Müllverbrennung entsorgen. Die zuständigen Verbraucherschutzämter
Heppenheim und Mannheim wüssten wohl gar nicht warum, denn Schulung
ist für die meisten Landesbeamten der Verbraucherschutzämter
ein Fremdwort.
Andere Länder andere Sitten
Nicht viel professioneller verhalten sich die Verbraucherschutz-Kollegen
im Nachbarland Baden Württemberg.
Dort wird bei Pestizidabdrift durch unsachgemäße Ausbringung
von Pflanzenschutzmitteln das Spritzgerät auf eine Tüv-Plakette
untersucht, anstatt dem Landwirt klar zu machen, dass man bei Windgeschwindigkeiten
von mehr als 5 m/s nicht mehr spritzen darf , schon gar nicht wenn Menschen
auf dem angrenzenden Grundstück bei der Arbeit durch den Pestizidnebel
vergiftet werden. Dem grünen Verbraucherschutzminister Bonde, fehlt
leider die Lust zur Kenntnisnahme solcher Verbraucherschutzangelegenheiten.
Von Willen zur Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie im grünen Musterländle
keine Spur.
Niedersachsen und Schleswig-Holstein- Biogas bis zum
Kollaps
Das Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein haben bei der Erzeugung
von Biogas die Spitzenposition in Deutschland und Europa inne. Die Folge
dieses, durch einseitige Förderung erzeugten, Biogasanlagen-Booms
sind Mais Monokulturen soweit das Auge reicht. Der Anbau von Mais erfordert
nach der Cross Compliance einen Ausgleich durch bspw. Grünland,
da Mais sehr Humus zehrend ist.
Da dieser Ausgleich in Sachen Humuszehrung in Deutschland nicht erfolgt,
dürften für diese Flächen nach Europäischem Gesetz
eigentlich keine Steuergelder als Subventionen an die Landwirte gezahlt
werden. Eine Kontrolle der Länder auf die Einhaltung der Cross
Compliance bezüglich des Humusabbaus, findet nicht statt, dafür
verschenken die Länder jährlich Milliarden.
Glyphosat - The never ending story, des Monsanto-Giftes
"Glyphosat könnten Sie trinken" warben
die Pharma-Vertreter, als Sie Landwirte von der Harmlosigkeit dieses
Herbizids in den 70ern überzeugen wollten.
Für Pflanzen giftig - für Mensch und Tier ein Lebensmittel,
so soll der Verbraucher über Pestizide denken. Landwirte setzen
daher diese Unkrautvernichtungsmittel ein, als ginge es um Wasser oder
einen organischen Stoff. So wird bspw. bei feuchter Witterung das Getreide
14 Tage vor der Ernte nochmals mit Glyphosat gespritzt. Auch im Maisanbau
wird das Herbizid bis zu 3mal / Jahr verwendet.
Die Aussagen, Glyphosat würde sich binnen weniger Wochen abbauen,
sind wissenschaftlich nicht belegt. Im Gegenteil sobald die Chemikalie
im Grundwasser angekommen ist, findet kein Abbau mehr statt. Glyphosatmoleküle
lagern sich an Ton-Humus Komplexe an. Daher führt dauerhafter Herbizideinsatz
zu messbaren Ertragseinbußen bei Folgekulturen.
Durch Aerosole, die aufgrund thermodynamischer Prozesse, in großen
Mengen tagtäglich von Ackerflächen aufsteigen, werden Glyphosat,
andere Pestizide, Schmutzbakterien und Sporen sehr weit verbreitet und
schädigen daher Pflanzen und Bäume angrenzender Flächen.
Die Symptome von subletalen Herbizidvergiftungen ähneln denen eines
Mineralstoffmangels, unterscheiden sich davon aber deutlich genug, um
abgrenzbar zu sein.
Alle zuständigen Behörden der Länder missachten die Verpflichtung,
ihr Kontrollpersonal gemäß des aktuellen Wissenstandes, zu
schulen und müssen daher diese Schäden auch in den Staatforsten
und Naturschutzgebieten nicht wahrnehmen.
Diese Wahrnehmungsverweigerung petizidbedingter Schäden durch die Länder verursacht jährlich Schäden in Milliardenhöhe, die sich sowohl auf den Gesundheitsbereich und Krankenstand als auch auf die Bereiche Forstwirtschaft, Landwirtschaft sowie Naturschutz und Arterhaltung verteilen. Verstöße gegen das Pflanzenschutzmittelgesetz, gegen die Biostoffverordnung und gegen das Bodenschutzgesetz sind in Deutschland auf der Tagesordnung. Obwohl die Cross Compliance für derartige Verstöße eindeutig Subventionskürzungen vorsieht, wird das in Deutschland nur sehr selten praktiziert.

Die Baumspitzen zeigen am deutlichsten in welchem Zustand unsere Wälder sind. Verantwortlich für den Wald sind die Forstverwaltungen der Länder. Hessen spart besonders viel, wie man auf dem Bild oben sieht. Bezahlen tun dafür die Städte, bspw. für die Beseitungen von Totholz an Kinderspielplätzen. Beide Bilder zeigen das gleiche Gebiet.
Bild links: Nur ein paar Schubkarren Kalkdünger würde genügen, um diese Bäume im Viernheimer Wald gesund wachsen zu lassen. Stattdessen bezahlt die von Schulden geplagte Stadt Jahr für Jahr teure Dienstleistungen zur Sanierung kranker Bäume. Bürger und Kommunen sind oft Opfer fehlgeleiteter Landespolitik.

Beim Thema Pestizide und Schmutzbakterien pfeift Deutschland auf die Eu-Gesetze - mittlerweile 10 Jahre Verzögerungstaktik
Die EU hat vor langem klare Richtlinien verfasst, die verhindern sollen,
dass die sich ausweitende industrielle Landwirtschaft unsere wichtigen
Ressourcen Wasser, Luft und Boden verschmutzt und damit unbrauchbar
macht. Die Wasserrahmenrichtlinie beispielsweise wurde im Jahre 2000
EU - Gesetz. Dieses Gesetz soll bis 2015 saubere Oberflächengewässer
und sauberes Grundwasser ermöglichen.
Kein Bundesland hat bisher mit der Umsetzung dieses Gesetzes begonnen.
In Rheinland Pfalz und in Baden Württemberg, werden auch unter
grünen Landwirtschaftsministern reichlich Subventionen an Landwirte
gezahlt, deren Pestizide, wegen des hohen Grundwasserspiegels größtenteils
im Grundwasser landen, obwohl dies aus ersichtlichen Gründen in
der EU gegen ein Gesetz verstößt.
Wegschauen, ignorieren und Kleinreden - Von der Qualifikation der Landeskontrollbehörden
Das Land Hessen beispielsweise hat zwei Mitarbeiter zur Koordination der Kontrollen eines ganzen Bundeslandes. Aufgrund dieser katastrophalen personellen Unterbesetzung, ist eine Kontrolle der Emissionen durch die Landwirtschaft schlicht unmöglich. Die Kreisverbraucherschutzämter haben kein geschultes Personal und lehnen Probenamen bei Verdacht auf Pestizidmissbrauch kategorisch ab.
Die Kontrolle des Verbraucherschutzes ist Aufgabe der Bundesländer Was tun die Länder eigentlich?