Pflanzenschutz




Wir der Umweltbund, Initiative der Imker, Landwirte und Verbraucher e. V. bieten folgende Dienste zum Wohl der Volksgesundheit und Umwelt an:

Beratung und Schulung von öffentlichen Organisationen und Landwirten zur Einhaltung der 'guten fachlichen Praxis', die aufgrund wissenschaftlichen Erkenntnisse und Entwicklungen den Einsatz von Pestiziden und Gentechnologie verbietet.

Beratung und Schulung von öffentlichen Organisationen und Landwirten zur Einhaltung der 'guten fachlichen Praxis' und Klimaschutz, die aufgrund wissenschaftlichen Erkenntnisse und Entwicklungen über das ganze Jahr einen grüne Pflanzenbedeckung und Bäume und Sträucher in der Landschaft und Städten vorsieht.

Begehungen vor Ort zur Aufklärung der direkt betroffenen Bevölkerung.

Beratung und Schulung von öffentlichen Organisationen, 'Biolandwirte' und konventionelle Landwirten zur Abwehr von Gefahren durch direkt oder indirekt eingesetzte schädlichen Mikroorganismen, die absolut überflüssig sind.

Aufklärung in Bezug auf durch die Landwirtschaft verursachte Autoimmunerkrankungen.

Beratung von Landwirten und Biogasfirmen und Vergabe von Lizenzverträgen zu alternativer Futter- bzw. Pflanzenkonservierung und Pflanzenproduktion. Gerade bei den sonst schwer silierbaren Grünpflanzenarten stellt unsere Alternative eine effektivere Nutzung der Pflanzenenergie und Pflanzeneiweiss dar.

Beratung von Landwirten und Biogasfirmen zu alternativen Energiepflanzenproduktion, denn gerade bei nachwachsenden Rohstoffen ist ein Einsatz von Pestiziden nicht vertretbar.







Pflanzenproduktion ohne Pestizide den Menschen, den Tieren und der Natur zu Liebe.

Umweltbundeindrücke

Wein-Obst-bau


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Fotoalbum

Apfelbaum





Subletale Wirkungen von systemischen Insektiziden auf die Honigbienen

Systemische Insektizide werden zum Schutz von Nutzpflanzen einschließlich der nektar- und pollenerzeugenden Pflanzen verwendet.

Nach Aufbringung auf Boden oder Saat dringen sie in die Pflanzen ein und schützen diese vor bodenbewohnenden oder fliegenden Insekten. Honigbienen, die mit Pollen und Nektar der Pflanzen in Berührung kommen oder diese verzehren, können hierbei einmalig (akute Toxizität) oder wiederholt (chronische Toxizität) den Insektiziden ausgesetzt sein. Dabei können Honigbienen sterben oder es kann sublethale Einflüsse geben, die auf Physiologie, kognitive Fähigkeiten (Lern- oder Orientierungsfähigkeit) und das Verhalten (Nahrungsammeln) wirken. Sublethale Dosen können daher ebenfalls Bienenverluste verursachen oder die Kolonieentwicklung beeinträchtigen. Die Toxizität systemischer Akarizide wird anhand von standardisierten und zugelassenen Labortests bestimmt. Diese Tests wurden allerdings für die Untersuchung der niedrigen Restaktivität von Insektiziden mit äußerlicher Anwendung entwickelt.

Demgegenüber sind die neu entwickelten systemischen Insektizide hochtoxisch und bauen sich nur langsam ab. Es werden daher neue geeignete Regulierungsprozeduren und zusätzliche spezifische Tests benötigt, damit die möglichen sublethalen und chronischen Wirkungen systemischer Insektizide erfasst werden können.

Es wurden die unterschiedlichen Möglichkeiten untersucht, in denen Honigbienen systemischen Insektiziden ausgesetzt werden können. Auf Grundlage vorliegender Literaturdaten wurden die Expositionen durch Abschätzung der von Honigbienen verzehrten Mengen von Nektar und Pollen bestimmt (Tab. I). Für Larven und für die höchsten Mengen von Pollen (die Ammenbienen) oder Honig (wachserzeugende Bienen, brutpflegende Bienen, Winterbienen und Sammlerinnen) verzehrenden Bienenkategorien werden Abschätzungen vorgeschlagen. Um ihren Proteinbedarf zu stillen, nehmen Ammenbienen in 10 Tagen ein mehrfaches von 10 mg auf, und möglicherweise darüber hinaus, wenn die zu fütternde Brutmenge hoch ist. Zur Deckung ihres Energiebedarfs und besonders um Aufgaben mit hohen Energiekosten auszuüben, nehmen sie 10 bis hunderte mg in Nektar oder Honig enthaltenen Zucker auf.

In einer Fallstudie illustrierten wir diese Abschätzungen am Beispiel von Imidacloprid, einem systemischen Insektizid. Die Konzentrationen von Imidacloprid im Nektar aus saatgebeizten Sonnenblumen und im Pollen von Sonnenblumen und Mais wurden genau bestimmt. Über die Kozentrationslevel von lethaler, sublethal akuter und chronischer Toxizität liegen extensive Studien vor. Wir berücksichtigten zudem den Fall, dass Pollen und Nektar zu 100 % kontaminiert, also nicht mit unkontaminiertem Pollen oder Nektar vermischt waren. Die Konzentration von Imidacloprid in Pollen von mit Gaucho® saatgebeizten Sonnenblumen- und Maispflanzen betrug im Mittel 3,4 g/kg. Die über eine Zeit von 10 Tagen von Ammenbienen maximal aufgenommene Menge von Imidacloprid könnte hiernach bei etwa 0,2 ng liegen. Die Konzentration von Imidacloprid im Nektar von saatgebeizten Sonnenblumen betrug im Mittel 1,9 g/kg. Die maximale Menge der von verschiedenen Bienenkategorien aufgenommenen Menge könnte hiernach nach mehreren Tagen regelmäßiger Aufnahme zwischen einigen hundert Picogramm bis zu einigen wenigen Nanogramm liegen (Tab. I).

Diese Ergebnisse können zu einer Abschätzung des Risikos beitragen, wenn sie mit den Minimaldosierungen verglichen werden, die zur Induzierung lethaler oder sublethaler Wirkungen auf Honigbienen erforderlich sind. Für andere Insektizide als Imidacloprid können diese Abschätzungen ebenfalls genutzt werden, um die Exposition gegenüber den Molekülen zu bestimmen, vorausgesetzt dass ihre Konzentrationen in Pollen und Nektar sowie ihre Toxizität für Honigbienen bekannt sind.


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Widerstand gegen die Agrarwende

Alle Berechnungen bleiben schöne Theorie, wenn die Ver­braucherinnen und Verbraucher nicht gesundheits- und kostenbewusster werden, das heißt immer nur kaufen, was am billigsten ist.

Die Chemieindustrie und die Nahrungsmittelindustrie sind neben vielen Funktio­nären der Bauern und Landwirtschaftskammern zu den Hauptgegnern der agrarischen Wende geworden. Sie werden ihre »Freunde« - hauptsächlich in den alten Parteien - gegen die Agrarwende mobilisieren. Zum Errei­chen eines strategischen Ziels ist es wichtig, seine Gegner zu kennen sowie ihre Widerstandskraft und ihren Wider­standswillen realistisch einzuschätzen.

Jede grundsätzliche politische Veränderung produziert Gewinner und Verlierer. Die Chemie- und Landmaschi­nenindustrie wird durch die Agrarwende nach der Methode Dr. Berger riesige Verluste erleiden. Die Ernährungsindustrie steht vor der Grundsatz-frage, ob sie vollwertige Lebensmittel biologisch und absolut ohne Pflanzenschutzgifte ebenso entwerten soll, wie sie dies derzeit mit Lebensmitteln tut, oder ob sie ein Verarbei­tungs- und Betriebssystem aufbauen kann, das ökologi­schen und gesundheitlichen Kriterien gerecht wird. Ohne Ökologisierung der Lebensmittelbranche wird es keine Ökologisierung des Nahrungsmittelmarktes geben. Widerstand ist auch von der Agrarwirtschaft zu erwar­ten. Es gibt heute an den Universitäten und Fachhoch-schulen zirka 500 Professoren für Land- und Forstwirt­schaft. Etwa ein Prozent sind ökologisch orientiert und lehren ökologischen Landbau. Es wird viele Jahre dauern, bis dieser akademische Widerstand überwunden sein und ökologischer Landbau nach Dr.Berger vorteilsfrei gelehrt werden wird.

Ohne großflächig wissenschaftliche Begleitung und Lehrstühle für ökologischen Landbau, ohne eine Bundesforschungsanstalt für ökologischen Landbau und entsprechende Landesforschungsanstalten sowie Fach­hochschulen für biologische Landwirtschaft, fehlt die wis­senschaftliche Basis für eine neue Landwirtschaft. Erst recht für eine neue Landwirtschaftspolitik. Die Protago­nisten der Agrarwende haben diese wissenschaftlichen Voraussetzungen bisher zu wenig beachtet. In Österreich zum Beispiel macht die Landbauwende seit etwa fünf Jahren deshalb keine größeren Fortschritte mehr, weil nach einem euphorischen Start die breite wissenschaftliche Unterstützung fehlt. Die Politik allein hat weder Mut noch Perspektive. Das gilt mehr und mehr auch für die grünen Politikerinnen und Politiker. Auch sie denken lediglich bis zur nächsten oder übernächsten Wahl. Von Helmut Kohl stammt das Bonmot: "Politiker ist, wer an die nächste Wahl, Staatsmann, wer an die nächste Generation denkt "

Beratung zum Pflanzenbau ohne Pflanzenschutzmittel durch Dr. Friedhelm Berger. Weitere Informationen zur Beratung und deren Kosten unter folgender E-Mail Adresse: president@umweltbund.de (Beratungskosten für Vereinsmitglieder zu Sonderkonditionen, bitte erfragen)

Fridolin Brandt


Wald-Baumschaden aufgrund verfehlter Forstpolitik und fehlender nachhaltiger Pflege

Baumschaden

  1. Bäume müssen ausgeglichen ernährt sein, egal ob Obst- Allee-, oder Waldbäume.
  2. Auf Flächen bei denen der Boden so sauer wie Essig ist, kann kaum ein Baum noch wachsen, es ist eine Schande, wenn es dann Politiker gibt, die Heiden, die auf solchen Flächen entstehen politisch hochloben, bloss damit sie für Düngung kein Geld ausgeben müssen.
  3. In zu sauren Böden sterben Regenwürmer, solche Böden können kein Regenwasser mehr aufnehmen und die Erosion wird gefördert, wodurch teure Dämme und Flussverbauungen errichtet werden müssen.
  4. Schädlinge wozu auch das Wild gehört, verfressen oder fegen Bäume.
  5. Insekten fressen ganze Wälder ab, wären aber einfach durch Gesteinsmehlsuspensionen zu bekämpfen.
  6. Bakterienkrankheiten die sich auf Honigtau entwickeln, produzieren organische Säuren, welche die Blätter der Bäume verätzen. Bienenvölker könnten den Honigtau direkt und schnell absammeln, müssen aber ganzjährig in ausreichender Stärke vorhanden sein. Falls nicht muss Blattdüngung zur Neutralisation der Säuren durchgeführt werden.
  7. Baumschaden

  8. Wir sind nicht gegen ausländische Baumarten, diese sollten aber nicht zur Täuschung der Bevölkerung die nächsten 50 Jahre gepflanzt werden und nicht gleichzeitig die Sünden der vergangenen Jahre behoben werden. Es ist zwar richtig, dass es einige ausländische Baumarten gibt, die noch auf versauerten Böden überleben, aber das Problem wird dadurch nur verschoben auf spätere Generation.
  9. Nur gut und ausgeglichen mit Nährstoffen versorgte Böden mit neutralem bis schwach saurem Boden geben Bäumen die Möglichkeit tief zu wurzeln und Stürmen zu trotzen.
  10. Leider sieht es auf vielen Wiesen nicht viel besser aus, weshalb auch Streuobstbäume nicht gut wachsen können.
  11. Auch in den Tropen und Subtropen sterben viele Bäume, weil mittlerweile der Boden durch natürliche Bodenversauerung an seinem Nährstoffminimum angekommen ist, gerade deshalb ist die Frage zu stellen, ob ein Nichtstun der richtige Weg ist oder ob eine gezielte Bepflanzung und zielgerichtete Düngung nicht auch dort für alle langfristig der bessere Weg wäre.


http://www.uni-kl.de/FVA/de/seiten/veroeffentlichungen/10_jahre_bodenschutzkalkung/kalkung.html

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Antibiotika in der Landwirtschaft unnötig Experte setzt auf Ersatz in Ackerbau und Viehzucht

Karlsruhe (pte/14.10.2005/15:45) - Der Einsatz von Antibiotika in der Landwirtschaft ist nicht notwendig. Zu diesem Schluss kommt der Experte Friedhelm Berger, Präsident des Umweltbundes www.umweltbund.de im pressetext-Interview. Berger reagiert mit seiner Aussage auf die mehr als 9.000 Tonnen Antibiotika, die jährlich in der EU an Schweine, Rinder und Geflügel verfüttert werden und die zu einem großen Teil mit dem Mist wieder auf die Felder gelangen (pte berichtete http://www.pressetext.de/pte.mc?pte=050919039 ). "Antibiotika werden aber auch in Obstkulturen legal und illegal gegen Feuerbrand, Bakterienbrand ausgebracht", so der Experte.

"Sowohl die Antibiotika aus der Tierhaltung als auch die aus den Intensivkulturen wirken im Naturhaushalt und werden auch von Bienenvölkern mitgesammelt und kommen in Bienenprodukte", erklärt Berger. Daher gebe es sowohl in der konventionellen als auch in der Bio-Produktion für den Menschen gefährliche Bakterienarten. "Gegen die phytopathogenen Bakterienarten werden weltweit verschiedene Antibiotika wie etwa Streptomycin oder Tetracyclin eingesetzt", führt der Forscher aus. Darüber hinaus werde auch auf Antagonisten, das heißt Gegenspieler gegen die phytopathogenen Bakterien gesetzt. "Solche Bakterien sind im Allgemeinen säureproduzierende Arten oder Gattungen die damit den anderen Bakterien das Leben schwer machen. Dies wird zum Beispiel bei der Herstellung von Sauerkraut genutzt." Einige der Schmutzbakterien, die auf Blättern und im Stall vorkommen, sind auch für den Menschen gefährlich.

"Allerdings werden auch viele andere Bakterienarten in Zusammenhang mit Krankheiten bei Mensch und Tier gebracht, wie bestimmte Schmutzbakterien, die sogar vom manchen Wissenschaftler als die wahren Erreger von BSE oder Creutzfeldt-Jakob genannt werden", erklärt der Wissenschaftler im pressetext-Gespräch. "Bei hohen Dichten von säureproduzierenden Bakterien wirkt aber die Säure auf lebenden Pflanzen phytotoxisch. Das bedeutet, dass die Pflanzen sterben." Der Wissenschaftler kritisiert, dass bei der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln leider nicht auf die Beeinflussung der Artenzusammensetzung von Bakterien eingegangen werde. "Dadurch können einzelne Arten gehemmt oder begünstigt werden. Bei Säuren und Basen werden alle gleichmäßig abgetötet."

Berger hat als Alternative Versuche mit gesättigter Löschkalklösung durchgeführt. "Dieses natürliche und ohnehin notwendige Düngemittel wird in wenigen Stunden zu Karbonatkalk, der darüberhinaus sogar Nahrungsergänzungsstoff ist", führt Berger aus. Kalk wird normalerweise in der Vegetationsruhe als trockener Dünger im Tonnenbereich gestreut. Um die Lösung allerdings gleichmäßig auf die Blattflächen zu bringen, musste eine neue Technologie angewendet werden. Der Schweizer Apparatehersteller Belatec konnte dieses Problem lösen: "Im Praxisversuch zeigte sich danach sogar, dass durch das Ausbringen solcher Düngemittel über das Blatt vollkommen auf Pflanzenschutzmittel verzichtet werden konnte", erklärt der Wissenschaftler.




Dr. Friedhelm Berger

Liebe Bienenfreunde,leider sind bestimmte Tatsachen bezüglich des Bienensterbens beziehungsweise besser des Bienenvolksterbens selbst bei Imkern nicht bekannt. Sehr oft wird auch ein Schaden an Bienen oder Bienenvölkern nicht richtig erkannt, der Fehler beim Imker gesucht, wegen möglicher falscher Bienenvolkführung oder Behandlung gegen Krankheiten. Die wenigsten Imker wissen aber, dass es sich um einen Faktorenkomplex handelt. Man muss den Bien, also das gesamte Bienenvolk mitsamt seiner Brut in den verschiedenen Entwicklungsstadien betrachten! Bienengefährlich ist nicht gleich Bienenvolkgefährlich! Leider gibt es noch immer unterschiedliche Kriterien in den verschiedenen EU-Staaten bei der Zulassung von Pflanzenschutz- oder Tierarzneimitteln. Leider wird das ganze nicht integriert und nachhaltig betrachtet! Leider wird überall nur auf bienengefährlich aber nicht auf bienenvolkgefährlich untersucht.

  1. In den meisten EU-Staaten ist ein Produkt dann bienengefährlich, wenn erwachsene Bienen (genaues Alter nicht vorgeschrieben) in vorbestimmter Pflanzenschutzmittelkonzentration besprüht oder gefüttert werden und danach nach einer bestimmten Zeit mehr als 50 % der Bienen tot sind. Das heißt, wenn zum Beispiel in der 48. Stunde 49 % tot sind und die anderen restlichen 51 % in der 49. Stunde dann ist das Präparat nicht bienengefährlich. Welcher Landwirt würde es in Kauf nehmen, wenn fast 50 % seiner Nutztiere an den von ihm gespritzten Pflanzenschutzmitteln verenden würden?
  2. Bienenbrut sind keine Bienen, wenn nicht die Firma von sich aus es als bienengefährlich einreicht! Wird nicht ausgezählt sondern nur beobachtet.
  3. Wenn Bienen im Feldversuch in ihrer Orientierung durch Präparate mit Verwirrungscharakter (Nervengift Imidacloprid) gestört werden und deshalb nicht in das Bienenvolk zurückfinden, so ist das Präparat nicht bienengefährlich.
  4. In manchen EU-Staaten kommen legal oder illegal Tankmischungen zum Einsatz und werden nicht überall extra als Präparat zugelassen. Die Mischung kann aber bienen- und bienenvolkgefährlich sein.
  5. Der Eintrag verschiedener Pflanzenschutzmittel von unterschiedlichen Feldern und zu unterschiedlichen Zeiten und die oft daraus entstandene Cocktailwirkung wird nirgends berücksichtigt! Der Eintrag kann dann aber im Ergebnis bienen- und bienenvolkgefährlich sein.
  6. Bienenvölker verhungern oft sofern nicht gewandert wird am Standplatz, weil unsere landwirtschaftlichen Flächen aufgrund von Herbizideinsatz eine Agrarsteppe sind und oft auch im Forst aufgrund der Selektivfresser Rehwild keine blühenden Pflanzen zu finden sind. Leider ist das schon so flächendeckend, dass Imker Hunderte von km wandern müssen, was aber wiederum nicht für die Gesamtheit der Bienenvölker ausreicht. Viele Imker wandern deshalb schon EU-weit und entwickeln sich zu Nomaden!

Lasst uns auf die Einsicht unserer Politiker hoffen, dass sie zu Gunsten einer nachhaltigen Land-Forst-Wirtschaft die Sorgen der Imker berücksichtigen und endlich die Rahmenbedingungen ändern. Die Auswirkungen von auf Nervengiften basierenden Saatgutbeizmitteln wie Imidacloprid auf die Bienenbrut müssen nicht untersucht werden!!!

Das geltende, mehr als 20 Jahre alte Pflanzenschutzmittel-Gesetz berücksichtigt diese neue Generation von Pflanzenschutzmitteln in keiner Weise!




Dr. Friedhelm Berger

Pflanzenschutzmittel rückstandsfreie Produktion von Lebensmitteln und Trinkwasser ohne Schädigung von Bienenvölkern möglich!

Die derzeitigen Pflanzenschutzstrategien der Behörden zeigen nur, dass die zuständigen staatlichen Fachkräfte nicht "integriert oder biologisch" denken wollen. Sie sind nicht bereit nach anderen Strategien zu arbeiten, obwohl auf diesem Weg fast alle Schaderreger und Schadtiere billig und einfach bekämpft werden können. Leider geht es anscheinend nur darum die Milchkuh Pflanzenschutzforschung zu melken, das Problem aber nicht lösen zu wollen und Forschungsgelder unter gleichgesinnten Freunden zu vergeben bzw. aufzuteilen.

Als Nachhilfe für die Schmalspurpflanzenschützer und leider nicht Pflanzenbauern die Definition zu "Integrierte und Bioproduktion":

"Integrierte und Bioproduktion" aber nur unter Berücksichtigung und Einbeziehung von Bienenvölkern.

Es ist ein Wunder, dass bestimmte Pflanzenschutzmittel überhaupt noch zum Einsatz kommen. Man kann sich auch darüber wundern, dass Staatsinstitute so wenig für das landwirtschaftliche Nutztier Bienenvolk tun und sich, wenn überhaupt, anscheinend nur mit der Einzelbiene beschäftigen.

Wenn man unseren Agrarpolitikern von Staat und Verbänden glauben kann, dann würden die meisten Landwirte "integriert" produzieren. Was ist "integrierte Produktion"?

HeckeNach Hoffmann et al. (1985) wird der "Integrierte Pflanzenschutz" folgendermaßen definiert: "Integrierter Pflanzenschutz ist ein Verfahren, bei dem alle wirtschaftlich, ökologisch und toxikologisch vertretbaren Methoden verwendet werden, um Schadorganismen unter der wirtschaftlichen Schadensschwelle zu halten, wobei die bewusste Ausnutzung natürlicher Begrenzungsfaktoren im Vordergrund steht. Es geht also darum, die notwendigen Korrekturen im System unter Erhaltung bzw. Reaktivierung oder Änderung natürlicher Prozesse mit einem Minimum an Aufwand vorzunehmen und dabei nach Möglichkeit eine Kombination miteinander verträglicher Maßnahmen statt eines einzelnen durchschlagenden Verfahrens anzuwenden."

In der landwirtschaftlichen Praxis wird bei der Verwendung im "Integrierten Anbau" von Pflanzenschutzmitteln als Kriterium der zu schonenden Tiere als Leittiere Marienkäfer und Florfliegen und Raubmilben berücksichtigt. Leider aber nicht der Bien bzw. das Bienenvolk als Lebensgemeinschaft. Es wäre von sehr großer Bedeutung, wenn die Honigbienen als Lebensgemeinschaft bzw. als Volk in das "integrierte Pflanzenbausystem" als das Haupttier aufgenommen werden würde. Es kann wohl nicht angehen, dass landwirtschaftliche Nutztiere im Feld bzw. in ihrem Stall (Beute) vernichtet werden bzw. in ihrer Orientierung gestört werden. Es dürfte auch nicht sein, dass die Wechselwirkungen von eingetragenen unterschiedlichen Pflanzenschutzmittel in das Bienenvolk über eine bestimmte Zeit in der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln nicht berücksichtigt werden. Bei ökonomischer Betrachtung eines Feldfruchtbau-Imkereibetriebes wäre aufgrund der Honigtau-, Nektar- und Pollenproduktion und Wertschöpfung daraus ein Einsatz von Herbiziden und Insektiziden nur selten ökonomisch vertretbar!

Unverständlich ist auch, da es möglich ist, dass z. B. mit dem sehr günstigen Düngemittel Löschkalk (Ca(OH)2) in gesättigter Lösung fast alle epiphytisch lebenden Bakterien, Pilze, Milben und Insekten abgetötet werden können und dieser Löschkalk innerhalb weniger Stunden in unschädlichen Kalk (CaCO3), wie er auch als Nahrungsergänzungsstoff erlaubt ist, umgewandelt wird, von den Landwirten nicht mehr verwendet wird. Man müsste nur eine bessere Applikationstechnik nutzen, um eine bessere Benetzung und noch besserer Wirkung zu erhalten.

In Bezug auf die ökonomische Betrachtung der oben zitierten Produktion würde er alles schlagen, zumal er sowieso als Dünger sonst im Herbst bzw. Winter zum Einsatz kommt, so jedoch in der Vegetationsperiode. Er würde aber auch ohne diese Betrachtung schlagen, würde man die Arbeitsstunden der Pflanzenschutzberater für somit unnötiges Läuse und Milben zählen richtig mitverrechnen.

Behandlungen mit Löschkalk in die Blüte fördert die Bestäubung und den Fruchtansatz.

Beim "Integrierten Pflanzenschutz" ist die Schadensschwelle z. B. in bezug auf Unkräuter in Getreide 40 dikotyle und 40 monokotyle / m2 bei 250 Getreidepflanzen / m2 in bezug auf Nährstoffkonkurrenz.

Seit der Nutzung des Mähdrusches ist jedes Unkraut gerade bei feuchtem Wetter ein Problem!

Gegen viel Unkraut wird:

Statt des Einsatzes von Totalherbiziden (z. B. Glyphosate) werden in Australien die Pflanzenbestände zum schnellen stehenden Trocknen mit KOH, die Lauge von K2O (Hauptbestandteil der Holzasche) gespritzt.

Diese Trocknungsmethode kommt auch beim Trocknen von Trauben zu Sultaninen weltweit zum Einsatz! K2O ist als Nahrungsergänzungsstoff auch akzeptiert!

In Österreich und Slowenien wird neuerdings Gras mit Wärmepumpentrocknung erfolgreich und günstig getrocknet, was sich auch für Ganzpflanzentrocknung (Getreide, Raps) anbieten würde.

Dabei würde Unkraut nicht mehr stören. Stroh könnte als hochwertiges Futter oder als nachwachsender Rohstoff verwendet werden.

Des weiteren beschäftigt sich von der Agrarforschung kaum jemand mit den feinstofflichen Beeinflussung am Standort.

Sollte man glauben, dass "Bioproduktion" besser ist, so irrt man. Leider setzen auch Biobauern natürliche Insektizide und sogar das Schwermetall Kupfer ein, welche auch die Bienen bzw. die Bienenprodukte negativ beeinflussen kann.

Fast alle wirklichen Alternativforschungen konnte ich nur im eigenen landwirtschaftlichen Betrieb durchführen, weil es mir bei Behörden verwehrt war. Leider sind aber auch unsere Bioverbände gegen einfache Methoden, weil sie nur teure Bioprodukte verkaufen wollen und Angst haben es könnten zuviel Bauern auf Bio umsteigen, wenn sich meine Erkenntnisse durchsetzen würden und dadurch der Preis fallen würde. Leider setzen die Bioverbände auch noch immer auf Kupfer und andere problematische Pflanzenschutzmittel! Ich bin bestimmt nicht negativ auf wahres bio eingestellt zumal mein Elternbetrieb über Jahre Mitglied einer Bioorganisation war, aber aufgrund der Dogmenhaften Haltung der Verbände ausgestiegen ist. Bio sollte aber keine Religion sein und auch nicht an Dogmen festhalten. "Bio" muss ohne Rückstände auch in Bienenprodukten produzieren und darf die Umwelt auch nicht mit Giften belasten. Dabei ist es unwichtig welche und wie viele Raubmilben z. B. leben, wenn die Schadmilben einfach mit Löschkalk getötet werden können. Hecke

Man braucht keine Pflanzenschutzmittel, was natürlich auch ein paar ewig gestrigen von Pflanzenschutzmittelzulassungsbehörden und anderen Behörden nicht passt. Natürlich weiß ich nicht ob diese Damen und Herren wirklich nur vom Staat bezahlt sind, man kann natürlich auch über Forschungsgelder für Studenten in Abhängigkeit geraten.

Für mich persönlich ist es ärgerlich, dass staatliche Stellen auf Pflanzenschutzmittel setzen, die z. B. Bienenvölker schädigen, obwohl ich selbst unter Beweis gestellt habe, dass es ganz einfach mit Düngemitteln und mit physikalischen Maßnahmen geht. Dazu der Artikel "Löschkalk der Gesundmacher der Natur!?", den ich auf Wunsch der Österreicher (Imker-, Obstbau- Verbände + Staat) geschrieben habe.

Durch den gezielten Einsatz von Blattdüngemitteln mit Spezialtechnik und mit gezielter Entstrahlung von Strahlungsfeldern benötigte ich für meinen Obstbau seit 2001 kein gr. Pflanzenschutzmittel mehr.

Durch diese Form der Pflanzenbehandlung werden Bienen nicht geschädigt, wenn nach Einstellung des Bienenfluges behandelt wird. Als Landwirt habe ich aber den Vorteil, dass die ganze Nacht im Gegensatz zu B1 bzw. B2 Präparaten behandelt werden kann und für den Betrieb Gesamtstrategie wesentlich günstiger ist, d. h. es sich mikroökonomisch rechnet.

Dadurch werden von unseren Honigbienen keine systemische Fungizide, kein Antibiotikum in die Bienenprodukte eintragen und nicht durch 'fortschrittliche Insektizide der neuen Generation' geschädigt. Meine Düngemittel sind nur Stoffe, die auch als Mineralstoffe als Nahrungsergänzungsstoffe in der EU erlaubt sind.

Die Kalkstrategie wird durch die Publikation der LUFA's sogar gestärkt, was wieder deutlich macht, dass die meisten staatlichen Pflanzenschützer nicht 'integriert' denken!

Ach wenn doch unsere Staatsinstitute nicht so großindustriefreundlich wären und noch einen wissenschaftlichen Ehrenkodex hätten.....Als Staatsbediensteter durfte ich in D solche Großversuche nicht machen!

Es ist mir klar, dass die meisten staatlichen Pflanzenschützer und Agrarverwaltungsbeamte weiterhin eine Allianz mit der Großchemieindustrie eingehen wollen zumal sie wissen, dass Ihr Arbeitsplatz aufgrund der neuen Erkenntnisse keine Existenzberechtigung mehr hat. Deshalb arbeiten sie mit dem Faktor Angst bei den Bauern und geben sich wie Dealer! Zusätzlich pochten bestimmte Beamte auf die Zulassung von Löschkalk. Das ist aber als traditionelles Mittel nach Eu-recht gedeckt. Auch hier frage ich wo stehen diese Beamte, vertreten sie die Sache oder ihren nun überflüssigen Arbeitsplatz?

Lasst uns unnutze alte Zöpfe abschneiden, fangen wir beim Pflanzenschutz zum Wohle der Steuerzahler, Landwirtschaft, Imkerei und Umwelt an. Eine Flächensubvention, die nach der Eu-Erweiterung kaum noch zu zahlen ist, brachte bisher den Landwirten nur vorgeschoben was. Die wirklichen Gewinner waren die Pflanzenschutzriesen, denn der Betrag für die Subvention pro ha entspricht ungefähr den bisherigen Pflanzenschutzmittelausgaben.

Literatur:
Hoffmann G M, Nienhaus F, Schönbeck F, Weltzien H C, Wilbert H (1985) Lehrbuch der Phytomedizin. Paul Parey 2. Auflage, 1-488.




Löschkalk der Gesundmacher der Natur!?

In allen land-, forst-, obstbauwirtschaftlichen Fachbüchern kommen die Verfasser übereinstimmend zu dem Ergebnis, dass eine jährlich Ausgleichskalkung von 300 kg - 800 kg Brandkalk CaO / ha Fläche auf leichten Böden und bis zu 2000 kg Brandkalk CaO / ha Fläche auf schweren Böden zur Neutralisation der natürlichen Bodenversauerung erforderlich ist. Bei saurem Regen bedingt durch Luftverschmutzung oder Boden pH - Werten unter 6,5 pH oder beim Einsatz saurer Düngemittel sind entsprechend höhere Mengen erforderlich.

400 kg Brandkalk CaO entsprechen in ihrer Düngewirkung ca. 600 kg Löschkalk Ca(OH)2.

Normalerweise wird zur Düngung der Dünger trocken ausgestreut und im Boden durch natürliche Feuchtigkeit gebunden. Nur 1,7 g Löschkalk Ca(OH)2 sind in 1 l Wasser H2O lösbar und ergibt einen pH Wert der Lösung von 12,4. Der durchschnittliche Landwirt bzw. Obstbauer setzt zum Ausbringen von Pflanzenschutzmittel beim Spritzen bzw. Sprühen 400-500 l Wasser H2O / m Bestandshöhe ein. D. h. beim Einsatz von Löschkalk Ca(OH)2 als Pflanzenschutzmittelersatz für Feldkulturen sind ca. 1 kg Ca(OH)2 / ha erforderlich und für Obstkulturen bei 2- 2,5 m Höhe ca. 2 kg. D. h. eine Feldkultur könnte 600 mal und eine Obstkultur 300 mal pro Jahr behandelt werden. Selbst bei Verzehnfachung wäre es möglich 60 bzw. 30 mal zu Behandeln ohne dass der Boden pH-Wert sich ändert.

Bei entsprechender Sprüh- bzw. Nebeltechnik mit dieser Löschkalklösung können fast alle auf der Oberfläche vorhandenen Bakterien, Pilze und Insekten so gut wie mit Kontaktbakteriziden, Kontaktfungiziden, Kontaktinsektiziden, getötet werden.

Wenn man bedenkt, dass durch Änderung der Düngetechnik auf Pflanzenschutzmittel, welche den Naturhaushalt negativ beeinflussen, verzichtet werden kann, ist es nicht verständlich, dass es Praktiker, Behördenleute und Politiker gibt, die sich sogar noch für den Einsatz von Antibiotika und andere den Naturhaushalt negativ beeinflussenden im Gegensatz zu Löschkalk teuren Präparate aussprechen.

Da die gleiche Löschkalkmenge sowieso jährlich zur Ausgleichskalkung benötigt wird, kommt es wie bei Pflanzenschutzmassnahmen sonst auch nur auf die gezielte Terminierung an!

Löschkalk belastet die Ernteprodukte (Getreide, Ölsaaten, Gemüse, Obst, Honig) nicht mit Rückständen, denn Löschkalk wird innerhalb weniger Stunden zu Karbonatkalk CaCO3 umgewandelt, welcher sogar zur Knochenstärkung der Nahrung zugesetzt wird!



Bitte Beachten Sie dazu folgende Publikation der VDLUFA:
"Bestimmung des Kalkbedarfs von Acker und Grünlandböden"(2000) von
Dr. sc. M. Kerschberger, Jena; Dr. B. Deller, Karlsruhe; LD U. Hege, Freising; Dr. J. Heyn,
Kassel; Dr. H.-E. Kape, Rostock; Prof. Dr. O. Krause, Jena; Dipl.-Ing. J. Pollehn,
Köln; Dr. M. J. Rex, Mühlheim; Dr. K. Severin, Hannover http://www.vdlufa.de/vd_00.htm?4










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