Allgemein




Pestizide in Atemluft und Wasser und Nitrate in Wasser müssten nicht sein, wenn die 'gute fachliche Praxis' richtig gelehrt und eingehalten werden würde.

Nicht nur wir der Umweltbund, Initiative der Imker, Landwirte und Verbraucher verweisen auf das Problem von Pestiziden in Wasser und Luft. Sondern auch die EU und Wasserzweckverbände selbst.

http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=OJ:L:2006:372:0019:0019:DE:PDF
http://www.grundwasserdatenbank.de/PSM.htm

'Trotz der Untersuchungen, die im Zulassungsverfahren vom Hersteller vorgelegt werden müssen und trotz der Bewertung der beteiligten Behörden, werden PSM-Wirkstoffe und Abbauprodukte im Rahmen von Monitoringprogrammen der Wasserversorger oder Behörden regelmäßig in Grundund Oberflächenwässern nachgewiesen. Dies stellt die Wasserversorgungswirtschaft oft vor erhebliche Probleme, da zur Einhaltung der Anforderungen der Trinkwasserverordnung die Rohwässer dann kostenintensiv aufbereitet werden müssen [Kiefer 2003], [Skark & Zullei-Seibert 1999], [ZVLW (Zweckverband Landeswasserversorgung) 2003], [dpa 2005]. Es bestehen immer noch Wissenslücken v. a. bezüglich der Eintragspfade. Schwierigkeiten bereitet in der Regel die nachträgliche Aufklärung der Gründe, die etwa zu einem Eintrag in das Grundwasser führten [Wolf 2005], [Waldmann 2006]. Deshalb ist es für die Wasserversorger von grundlegendem Interesse, neue Einträge in die Gewässer durch eine Modifikation des Zulassungsverfahrens zu verhindern.'

Auf unserer Homepage http://www.umweltbund.eu/deutsch/allgemein.html sehen Sie, wie weit bei nur 'Blattbewegung' Stäube verweht werden. Spritzmittelaerosole und Mikroorganismenaerosole von falsch aus gebrachter Gülle, fliegen leider noch viel weiter. Letztere schädigen den Menschen und Tiere durch Autoimmunerkrankungen wie z. B. Rheuma, BSE, Creutzfeldt-Jacob, Parkinson u.a..

Wenn man dem Klimawandel auch in Europa etwas entgegensetzen möchte, dann müssen Felder das ganze Jahr grün sein und Wasser muss in die Erde versickern können. Dies geht aber meistens nicht mehr aufgrund der Pestizidrückstände im Boden.

Wir haben den Politikern schon mehrmals die Schulung zur Produktion ohne den Einsatz von Pestiziden angeboten, wodurch eine Wasser-Luftbelastung in Zukunft nicht mehr vorkommen würde.

Die 'gute fachliche Praxis' auf die sich das Pflanzenschutzgesetz beruft sieht den Pestizideinsatz erst vor, wenn alle Düngemassnahmen und technischen Massnahmen erfolgten, die nicht teurer sind als der Pestizideinsatz und dann nicht zum Erfolg führten.

Wir können nicht feststellen, dass somit das Pflanzenschutzgesetz eingehalten wird

.

Setzen somit Politiker nicht mutwillig die Volksgesundheit auf das Spiel? Müssten die verantwortlichen Politiker nicht nun das Ruhen der Zulassungen der Pestizide anordnen, um sich nicht selbst mit schuldig zu machen?

Dr. Friedhelm Berger
www.umweltbund.eu


Ich bedanke mich ausdrücklich bei Frau Ministerin Aigner, dass sie im Gegensatz zu Ihren Vorgängern in diesem Punkt nun endlich ihre Beamte zur EU Verordnung stehen lässt.

Von den Fachkräften von Frau Ministerin Aigner wurden wir im Auftrag von Frau Ministerin Aigner am 22.07.2009 darauf aufmerksam gemacht, dass die Vergabe von Fördergeldern nach EG Verordnung 1698/2005 Codes 111 (Berufsbildungs- und Informationsmassnahmen) und 114 (Inanspruchnahme von Beratungsdiensten) uns dem Umweltbund Initiative der Imker, Landwirte und Verbraucher e. V. über die Bundesländer zur Schulung zur Produktion ohne den Einsatz von Pestiziden auch keine 'Biopestizide' (z.B. Kupfer) und keine Kraftfuttermittel zustehen müssten.. Dies betraf auch die vorhergehende Verordnung von 1999.

Ich bitte deshalb die Imker-Bio-Umwelt-Vereine sich endlich nach fast 10 Jahren zum Wohl der Verbraucher, Imker, Landwirte und Natur unseren Forderungen an zu schliessen.

Dr. Friedhelm Berger


Menschenversuche sollten doch der Vergangenheit angehören?

Durch die nicht Einhaltung der 'guten fachlichen Praxis' wurden Bienenvölker nachweisbar geschädigt, wie sieht es aber mit der Bevölkerung aus? Möchten bestimmte Politiker damit das Rentenproblem lösen?

Die 'gute fachliche Praxis', die den Pestizideinsatz unter Auflagen erst vorsieht, wenn alle gleich günstigen Düngemassnahmen und Technikeinsätze erfolgt sind, wird missachtet. Auch die Auflagen werden missachtet und das Verhalten der Anwender von den verantwortlichen Politikern toleriert.

Wir rufen die Bürger auf, uns zu unterstützen, denn nur wir haben bisher konsequent Alternativen gegen Pestizide aufgezeigt und den Einsatz deutlich gerügt.






In den Pflanzenschutzgesetzen wird auf die Einhaltung der vorgeschriebenen 'guten fachlichen Praxis' und auf die Spritzeinsätze in Abhängigkeit zu Windgeschwindigkeiten eingegangen.

Zitat:

Spritzeinsätze bei dauerhaften Windgeschwindigkeiten über 5 m/s, dauerhaften Temperaturen über 25 °C oder relativen Luftfeuchten unter 30 % sind zu vermeiden, da sie zu erheblichen Mittelverlusten durch Abtrift und Verflüchtigung führen. Das unten stehende Bild zeigt aber sogar morgens um 7 Uhr, Anfang Juni, bei Windstille den sofortigen Aufwind. Hier wurde aber nur unbedenklicher Kalk (100 kg / ha) gestäubt, in gleicher Weise verhalten sich aber auch die gefährlichen Aerosole der Pestizide. In den Abendstunden und bei Nacht herrschen im Gegensatz zu bei Tag starke Fallwinde. Unter solchen Bedingungen wäre der Einsatz von Pestiziden gar nicht erlaubt.

wind

Man sieht deutlich, dass somit ein kleinflächiges 'Bio' wegen des Windweitstreckentransportes der Pestizide wenig bringt, bzw. nur einen Tropfen auf einen heissen Stein bedeutet. Nur der vollständige Verzicht auf Pestizide bringt die Natur weiter. Eigentlich müssten alle sich dafür einsetzen. Am meisten aber Landwirte, Imker, und Gastronomen.

Von Seiten der EU wird hier
http://osha.europa.eu
auf biologische und chemische Gefahrenquellen eingegangen.

Könnte es sein, dass Menschen nur auf sichtbare Dinge reagieren und unsichtbare Aerosole missachten?

Man stelle sich in Fremdenverkehrsregionen folgenden Titel vor:
Aufgrund von Pestizidaerosolen auf dem Land eine höhere Luftbelastung als in Grossstädten. Bienenvölker sind der beste Beweis, denn diese überleben mittlerweile in Städten besser als auf dem Land mit chemisch belasteten Agrarsteppen.

Dr. Friedhelm Berger
bergerfriedhelm@t-online.de
www.umweltbund.eu





Sehr geehrte politisch Verantwortlichen für Verbraucherschutz, Agrar und Umwelt, mit grossem Interesse habe ich die links unten bzw. pdf Dateien zur Kenntnis genommen.

http://bundesrecht.juris.de/pflschg_1986/index.html

http://www.bmelv.de/

Grundsätze für die Durchführung der guten fachlichen Praxis im Pflanzenschutz Text gemäß Bekanntmachung vom 9. Februar 2005 im Bundesanzeiger Nr. 58a vom 24. März 2005

Zitate daraus:

Stehen keine anderen praktikablen Möglichkeiten der Schadensabwehr zur Verfügung, so ist die Anwendung eines geeigneten, für das jeweilige Anwendungsgebiet zugelassenen oder genehmigten Pflanzenschutzmittels möglich.

Die Nährstoffversorgung der Pflanzen ist ausgewogen und bedarfsgerecht zu gestalten. Im Rahmen einer bedarfsgerechten Düngung sollte die Nährstoffversorgung so ausgeführt werden, dass der Befall durch Schadorganismen nicht gefördert wird.

Auch dies kommt meiner eigenen Vorlesung und der Definition zum 'Integrierten Pflanzenbau' nahe. Mein Verfahren ist immer kostengünstiger als der Einsatz von Pestiziden. Bei gezieltem Einsatz von Düngemitteln und 'richtigem Pflanzenbau' kann auf alle Pestizide verzichtet werden. Leider kann ich nicht erkennen, dass die 'gute fachliche Praxis' in der Praxis umgesetzt wird. Auch nicht bei 'Bio'!

Warum werden die Landwirte und Gärtner im 'Integrierten Anbau' und 'Bioanbau' auf diese links und die Einhaltung ihrer Richtlinien und der 'guten fachlichen Praxis' nicht hingewiesen? Warum werden die Landwirte und Gärtner im 'Integrierten Anbau' und 'Bioanbau' nicht entsprechend gebildet? Wir haben dazu unsere Angebote schon mehrmals unterbreitet.

Was nutzt eine Definition zur 'guten fachlichen Praxis' als Grundlage für Rechtsfälle, wenn gar nicht die Einhaltung flächendeckend kontrolliert wird? Weshalb werden sogar noch Pestizide nach 'Gefahr im Verzug' zugelassen, bevor die Einhaltung der 'guten fachlichen Praxis' kontrolliert wird? Widerspricht das nicht den eigenen Grundsätzen?

Die Kontrolle zur Einhaltung der 'guten fachlichen Praxis' dürfte auch nicht von Pflanzenschutzfachkräften durchgeführt werden, welche über Jahre selbst in erster Linie Pestizide ausgelobt haben.

Eine flächendeckende Kontrolle und gleichzeitige Bildung der Landwirte durch wahre Pflanzenbauer wäre zum Wohl der Umwelt und Gesellschaft! Bei gezieltem Einsatz von Düngemitteln und durchdachter Pflanzenernährung und durchdachten Pflanzenbau sind Pflanzenschutzmittel auch 'Biopflanzenschutzmittel' überflüssig.

Dr. Friedhelm Berger

bergerfriedhelm@t-online.de

www.umweltbund.eu


ltlberger_1-2.pdf
pflanzenschutzgesetzd.pdf
bodenschutzgesetzd.pdf
gutefachlichepraxis.pdf


"Kosten und Nutzen des chemischen Pflanzenschutzes in der deutschen Landwirtschaft aus gesamtwirtschaftlicher Sicht"

von Prof. Hermann Waibel und Gerd Fleischer, Universität Hannover


Der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft hat gravierende Schäden zur Folge. Insbesondere für die menschliche Gesundheit, das Trinkwasser, und für bestimmte Tier- und Pflanzenarten sind die Folgewirkungen erheblich. Die dadurch entstehenden gesamtwirtschaftlichen Kosten sind jetzt erstmals im Rahmen einer umfangreichen Kosten-Nutzen-Analyse für Deutschland (alte Bundesländer) vom Institut für Gartenbauökonomie der Universität Hannover unter der Leitung von Professor Dr. Hermann Waibel abgeschätzt worden. Die Studie wurde im Auftrag des Bundeslandwirtschaftsministeriums im vergangenen Jahr durchgeführt, die Veröffentlichung hierzu liegt jetzt vor.

Der World Wide Fund For Nature hat in einer Pressemeldung auf diese Studie, in der erstmals eine umfassende Abschätzung der gesamtwirtschaftlichen Kosten des Einsatzes chemischer Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft vorgelegt wird, aufmerksam gemacht. Als wesentliches Ergebnis ist aus dieser Studie die Erkenntnis zu ziehen, daß angesichts der Folgekosten, die von der Gesellschaft getragen werden müssen, der wirtschaftliche Nutzen des Pestizideinsatzes geringer ist als bisher (in vielen Studien) angenommen. Der WWF kommt zu der folgenden zusammenfassenden Darstellung und Bewertung der Studie:

Der Pestizideinsatz in Deutschland (alte Länder) und seine Folgen werden im Rahmen dieser Untersuchung erstmals umfassend im Hinblick auf die gesellschaftlichen Kosten und Nutzen bewertet. Danach verursacht der Pestizideinsatz in Deutschland gesellschaftliche Kosten in Höhe von mindestens 252 Mio DM im Jahr (nur alte Bundesländer) u.a. durch Gesundheitsbelastungen, Trinkwasserschutzmaßnahmen, Lebensmittelrückstände oder Artenverlust. Der gesamtwirtschaftliche Nutzen von Pestiziden wird als "weniger günstig als bisher angenommen" beschrieben.

Nach Aussagen der Studie liegen die tatsächlichen Folgekosten durch Pestizide noch deutlich höher, da viele negative Auswirkungen, wie zum Beispiel chronische Gesundheitsschäden, derzeit noch nicht bewertet werden können. Auf der Grundlage der Studie sind für die gesellschaftlichen Kosten folgende Mindestwerte ermittelt worden:

    Trinkwasserschutz

    128 Mio *   

    Auswirkungen auf Tiere und Pflanzen   

      12 Mio   

    Gesundheitsschäden + Krebsfälle

      23 Mio **   

    Überwachung Lebensmittel

      23 Mio   

    Staatliche Institutionen

      66 Mio   

    Summe

    252 Mio


* Bei möglicherweise höheren Belastungsgraden ergeben sich Kosten von 186 Mio DM.
** Bei Berücksichtigung chronischer Gesundheitsschäden durch Krebs steigen die
Gesundheitskosten auf 0,17 DM je DM PSM (1,1 Mrd PSM-Kosten x 0,18 DM => insg. 187 Mio DM)
Quelle: Studie Seite 217

Es wird festgestellt, daß die "derzeitigen gesetzlichen und politischen Bedingungen eine Reduzierung des Pestizideinsatzes nicht erwarten lassen". Die ordnungsrechtliche Reglementierung und die staatlichen Beratungsdienste haben die Umsetzung des vom Pflanzenschutzgesetz (PflSchG) geforderten sog. "Integrierten Pflanzenschutzes" (§6, Abs. 1) in der Praxis und eine damit verbundene Verminderung der Pestizidaufwendungen nicht erreicht.

Schwachstellen des PflSchG sind insbesondere "die erhebliche Lücke bei der Zulassung durch Beschränkung der Prüfung auf die sachgerechte Anwendung und unbestimmte Rechtsbegriffe (z.B. "Gute fachliche Praxis"), die in der Praxis nicht kontrollierbar sind".

Die politischen und gesetzlichen Regelungen hätten in der Vergangenheit zu einer Abhängigkeit der Landwirtschaft von chemischen Pflanzenschutzmitteln geführt und die Entwicklung von umweltfreundlichen Alternativen gebremst. Vorgeschlagen wird, die deutsche Pflanzenschutzpolitik grundsätzlich zu überdenken und ökonomische Alternativen (Pestizid-Abgabe) zum Ordnungsrecht (PflSchG) zu suchen.

Bewertung

In seiner abschließenden Bewertung zieht der WWF folgendes Resümée:

Bibliographische Angaben

Hermann Waibel und Gerd Fleischer (unter Mitarbeit von Heinrich Becker und Artur Runge-Metzger): Kosten und Nutzen des chemischen Pflanzenschutzes in der deutschen Landwirtschaft aus gesamtwirtschaftlicher Sicht. Wissenschaftsverlag Vauk KG, Januar 1998. ISBN 3-8175-0276-1

Kontakt

Prof. Dr. Hermann Waibel
Dr. Gerd Fleischer
Institut für Gartenbauökonomie
der Universität Hannover
Herrenhäuserstr. 2, D-30419 Hannover
Tel.: + 49 (0) 511/762-2666
Fax: + 49 (0) 511/762-2667
E-mail: waibel@ifgb.uni-hannover.de



Wir teilen die Ansichten dieser Publikation http://www.itas.fzk.de/deu/tadn/tadn298/wafl298a.htm. Als Umweltbund haben wir alle Parteien und Verbände schon mehrmals nicht nur auf die Reduzierung von Pestiziden sondern sogar auf den vollkommenen Ersatz durch gezielte Düngung hingewiesen. Leider wird es aber nur von unseren praktisch arbeitenden Mitgliedern umgesetzt. Schön wäre, wenn die Politik endlich zum Wohl und der Volksgesundheit handeln würde. Schön wäre auch wenn "Bioorganisationen" sich unserem vollkommenen Verzicht auf Pestizide auch "Biopestizide" anschliessen würden und nicht die Bevölkerung mit dubiosen 'Biopestiziden' belasten würden. Durch die richtige Bodenpflege gäbe es auch keine so schlimmen Überflutungen, wie wir dies so oft erleben.

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Jod macht krank

aufgrund falscher Agrarwirtschaft, kommt selbst in der Tierfütterung und beim
Desinfizieren der Zitzen nach bzw. vor dem Melken soviel Jod in die tierische Produkte
Fleisch und Milch, dass es für die Volksgesundheit nicht mehr vertretbar ist!

Siehe: www.jod-kritik.de/


Es geht doch !


Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit!


Ein Produkt und eine Technik für alle Kulturen, das gibt's jetzt!

Durch den gezielten Einsatz des richtigen Blattdüngemittels in Nebelform lassen sich alle Schaderreger wie Pilze, Schadinsekten und Schadmilben, Viren und sogar Schadbakterien wie z. B. Erwinia amylovora der Feuerbrand unter der Schadensschwelle halten.

Dieses Verfahren ist besser als "politisch Bio" weil dadurch weder Schwermetallrückstände (z. B. Kupfer) oder Nervengifte (z. B. Pyrethroide) oder natürliche Antibiotika produziert von Bakterien noch systemisch wirkende Fungizide (Pilzbekämpfungsmittel) oder systemische Insektizide (Insektenbekämpfungsmittel) oder gespritzte Antibiotika wie bei "politisch integriert" als Rückstände in Wasser, Luft oder Lebensmittel zurückbleiben können.

Deshalb Zukunftsorientiert produzieren.

Pflanzenbau nach Umweltbundrichtlinien durch fachkundige Beratung; gezielten Einsatz des richtigen Blattdüngemittels, gezielter fachlich richtiger Schnitt und Anbau von z. B. Bäumen und Reben.

Voller Verzicht auf Herbizide durch andere Anbauverfahren, was zu wirklich blühenden Landschaften führt. Wer gesund produziert und wirtschaftet, der geht nicht mit der Zeit, der BLEIBT auch gesund.

Somit sind gentechnisch veränderte Pflanzen und Pflanzenschutzmittel überflüssig!

Beratung zum Pflanzenbau ohne Pflanzenschutzmittel durch Dr. Friedhelm Berger. Weitere Informationen zur Beratung und deren Kosten unter folgender E-Mail Adresse: berger.friedhelm.dr.lindenhof@t-online.de
(Beratungskosten für Vereinsmitglieder zu Sonderkonditionen bitte erfragen)



Wir der Umweltbund freuen uns, dass die EU nun endlich unsere Ansichten teilt und Kalziumhydroxid d. h. Löschkalk im Obstbau als "Biokonform" ansieht! Wir freuen uns, dass dadurch unsere Entwicklungen und Forderungen auch von "Bio" übernommen worden sind!

http://www.verbraucherministerium.de/data/928E10AD875E4B4E88CD45B5A7330B9B.0.pdf

Es ist ja wohl auch nicht verständlich zu machen gewesen, wenn die traditionelle Bordeauxbrühe, die sich aus einer Suspension aus Kupfersulfat und Löschkalk zusammensetzt, biokonform ist, das Düngemittel Löschkalk allein aber nicht, obwohl Löschkalk allein bei richtigem Einsatz nicht zu Verbrennungen der Pflanze führt mit Kupfer zusammen aber sehr wohl!?

http://de.wikipedia.org/wiki/Bordeauxbr%C3%BChe

Vor der Änderung der Applikationstechnik bestand aber das Problem, dass durch die normalen Pflanzenschutzspritzen nicht wesentlich mehr als gesättigte Lösung von Löschkalk ausgebracht werden konnte. Deshalb wurde zur Wirkverstärkung Kupfer hinzudosiert, mit all den daraus entstandenen Umweltproblemen durch das "Bio" Schwermetall Kupfer. Durch die neue Technik lassen sich nun auch Löschkalksuspensionen nebeln.

Zusätzlich ist auch nicht verständlich, wenn dieses Düngemittel Löschkalk


Könnte es sein, dass die "Bioproduktion" im deutschsprachigen Raum zum finanziellen Wohl der vorhandenen "Biobetriebe" erschwert werden soll, damit möglichst wenige konventionelle Betriebe zum notwendigen Umweltwohl der Allgemeinheit umstellen oder damit teure "Biospritzmittel" und konventionelle Pflanzenschutzmittel eingekauft werden müssen? Die Landwirte können nur einmal ihr Geld ausgeben, entweder für Düngung oder Pflanzenschutzmittel.

Würden auch unsere restlichen Produktionsrichtlinien und Forderungen Anerkennung finden, könnten bald alle EU-Biobetriebe auf dem vorbildlichen Niveau des Umweltbund e.V. produzieren! Sowohl konventionelle als auch "Bio" Betriebe würden dabei dann Geld sparen und die Umwelt nicht mit Giftstoffen belasten.

Diejenigen Landwirte oder Verbraucher, die weiterhin statt den besseren Produktionsrichtlinien des Umweltbundes, weiterhin das politische "Biozeichen" wünschen, um an Dogmen festzuhalten, können wir die Empfehlung geben entweder

http://www.lm.mv-regierung.de/doku/mks.pdf

http://cdl.niedersachsen.de/blob/images/C12549641_L20.pdf

http://www.mibi-hannover.de/lehre/tierseu/Desinfektions.pdf

http://www.bmgf.gv.at/cms/site/attachments/6/2/0/CH0066/CMS1100688099395/kp_rinderpest.pdf

http://www.bmgf.gv.at/cms/site/attachments/6/2/0/CH0066/CMS1100688099395/kp_ai_ncd.pdf

http://www.mv-regierung.de/lm/doku/mks.pdf

http://www.mv-regierung.de/lm/doku/gp.pdf

http://minister.lebensministerium.at/filemanager/download/12853/

http://minister.lebensministerium.at/filemanager/download/12853/

http://www.bvet.admin.ch/

http://www.bvet.admin.ch/tiergesundheit/00192/index.html?lang=de&download=01929_de.pdf

http://www.bvet.admin.ch/tiergesundheit/01394/index.html?lang=fr&download=01929_fr.pdf

http://www.bvet.admin.ch/tiergesundheit/01394/index.html?lang=it&download=02104_it.pdf

http://e-phy.agriculture.gouv.fr/telechargement/liste-desinfec.pdf



"Leben außer Kontrolle"

Leben außer Kontrolle

Mitte der 80er Jahre findet die Wissenschaft mit der Gentechnologie den Schlüssel, sich die Erde und vor allem ihre Geschöpfe endgültig untertan zu machen. Plötzlich scheint alles möglich! Ein Film von Bertram Verhaag und Gabriele Kröber.

20 Jahre später begeben wir uns auf eine Weltreise, um die fortschreitende Genmanipulation bei Pflanzen, Tieren und Menschen zu erkunden: Wegen einer katastrophalen Ernte bei gentechnisch veränderter Baumwolle stehen viele indische Bauern vor dem Ruin, verkaufen eine Niere oder begehen Selbstmord. In Kanada weht genmanipulierter Rapssamen auf die Felder benachbarter Biobauern und macht damit ökologischen Anbau unmöglich.

Das isländische Parlament verkauft das gesamte Genpotenzial seiner Bevölkerung an eine private Firma, die die Daten wiederum gewinnbringend an die Pharmaindustrie und Versicherungen weiterverkaufen will. Als "Vampirprojekt" wird ein Forschungsprojekt bezeichnet, bei dem 700 sogenannten aussterbenden Völkern - unter dem Vorwand gesundheitlicher Vorsorge - Blut-, Haar- und Speichelproben entnommen werden.

Die Genproben verschwinden in den Labors der Industrie und sollen wertvolle Patente ermöglichen. Weltweit bieten nur eine Handvoll idealistischer Wissenschaftler der Industrie die Stirn und untersuchen - unabhängig von deren Geld - die Auswirkungen transgener Tiere und Pflanzen auf die Umwelt und auf unsere Gesundheit, wenn wir diese genmanipulierten Lebensmittel zu uns nehmen.


Kontakt:
Denkmal-Film
Schwindstr. 2
80798 München,
Tel. 089-526601,
Fax 089-5234742
e-mail: mail@denkmal-film.com
Bestellmöglichkeit folgender verfügbare Formate auf: BETA-SP, VHS, DVD ab Euro 39,-
http://www.phoenix.de/leben_ausser_kontrolle/55866.htm


Wild schädigt in Feld und Wald, deshalb Abschaffung des Jagdrechtes, Pflanzenschutzrecht und Umweltrecht würden alles allein regeln, dadurch Stärkung des Grundeigentums und der Bürgerrechte!

Um eine gravierende Änderung des Jagdrechts wird man in Deutschland nicht umhin kommen:
Nämlich in dem Punkt, dass die zwangsweise Mitgliedschaft von Grundeigentümern in den Jagdgenossenschaften aufgegeben werden muss. Das auch für Deutschland verbindliche Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte vom 29. April 1999 verlangt die Aufhebung dieser Zwangsmitgliedschaft. Über diese Zwangsmitgliedschaft erfährt der Grundeigentümer nämlich eine Enteignung, weil die Jagdgenossenschaft über die Jagdausübung auf seinem Eigentum verfügt und bestimmt. Mit dieser Änderung muss das deutsche Jagdsystem neu strukturiert werden
http://www.vogelschutz-komitee.de/html/natur_ohne_jagd.html

Als Umweltbund fordern wir, das Jagdrecht ganz abzuschaffen.
Reh am Mais

Dann wäre nur noch Pflanzenschutzrecht und Naturschutzrecht massgeblich.

Wenn der Grundstückseigentümer bei Wildschaden dann selbst handeln kann und zur Schadensverhinderung z. B. einen Jäger mit "Tötungsrecht" einstellen kann, dann bräuchten wir nirgends teuere Wildschutzzäune, wodurch wir den politisch gewollten Streuobstbau und die Naturverjüngung im Forst mit allen Arten stark fördern würden. Wir wollen doch nicht in Deutschland weiterhin die Weltmeister im Zäunen sein?
Der Grundeigentümer könnte auch auf mit Elektrozaun eingezäunten Grundstücken sein Wild z. B. Wildschweine selbst zur Pflege der Bestände nutzen. Hier kann man wirklich Bürokratie abschaffen. Dadurch wäre auch das Problem von Wild in befriedeten Gebiet z. B. in Berlin juristisch geregelt. http://de.wikipedia.org/wiki/Wildschwein

Wenn der Grundeigentümer nur bei Schaden eingreift, dann werden auch Tierarten wie Fuchs oder Iltis nicht nur zur Lust getötet und können der so wichtigen Nagerregulierung ökologisch nachkommen.

Der Fang von Wildtieren mit Lebendfallen nach Maßgabe der Konvention von Bern, 1979 ist:

  1. tierschonend
    http://www.tc.gc.ca/CivilAviation/Aerodrome/WildlifeControl/Deer/6c.htm
    http://www.wisdeerhunters.com/projects.html
  2. wegen fehlendem Schiessen in freier Wildbahn ungefährlich für Spaziergänger
  3. bedarf keiner grossen zusammenhängenden Jagdreviere, Eigentum ist Eigentum egal wie gross die Fläche.

Aufgabe des Jagdrechtes in Deutschland hätte folgende Vorteile:

  1. keine Jagdpachtkosten für Jäger
  2. keine Steuergeldverschwendung durch Wildschutzmassnahmen im Forst
  3. Wertzuwachs im Forst ist höher als derzeitiger Jagdpachtertrag
  4. Nutzung von Wild- und Haustieren zur Landbewirtschaftung
  5. genügend Streuobstbäume
  6. endlich demokratische Jagdausübung in Bürgerhand und EU konform und endlich von
    dunklen Zeiten der deutschen Geschichte verabschiedet



Naturparadies Teutenberg

Naturparadies Teutenberg

Sie sind jederzeit herzlich Willkommen


Tel. :038308 / 24 19

www.natur-paradies.de




Artikel aus "Japan Times"


Studienergebnisse aus Japan zu Glufosinat:
BAYER-Pestizid gefährdet nicht nur die kindliche Entwicklung

Japanische Wissenschaftler warnen vor Risiken des von der Firma BAYER vertriebenen Pestizids Glufosinat. Dr. Yoichiro Kuroda vom Tokyo Metropolitan Institute for Neuroscience kommt in der Fachzeitschrift Kagaku zu dem Ergebnis, dass Glufosinat die Entwicklung des menschlichen Gehirns beeinträchtigen und Verhaltensstörungen hervorrufen kann.

"Wem die Gesundheit von Kindern am Herzen liegt, der sollte mit diesen Agrochemikalien sehr vorsichtig sein", warnt Dr. Kuroda. "Das menschliche Gehirn ist während seiner Entwicklung sehr empfindlich. Die Chemische Industrie hat diese Risiken bislang nicht beachtet". Kuroda leitet die von der japanischen Regierung finanzierte Untersuchung Effects of Endocrine Disrupters on the Developing Brain (Auswirkungen hormoneller Störungen auf die Entwicklung des Gehirns).

Glufosinat wird seit den 80er Jahren im Obst-, Wein-, Getreide- und Gemüsebau eingesetzt und gehört in Europa und den USA zu den meistverwendeten Herbiziden. Der Wirkstoff ist in den BAYER-Produkten Liberty und Basta enthalten, im vergangenen Jahr setzte BAYER hiermit knapp 200 Millionen Euro um. Das Unkrautbekämpfungsmittel wird von BAYER auch in Kombination mit gentechnisch verändertem Saatgut (Raps, Mais, Reis, Zuckerrüben) angeboten.

Fridolin Brandt Imker aus Deutschland fordert den Konzern auf, die toxischen Analysen aller Chemikalien und Pestizide offen zu legen: "Es kann nicht angehen, dass Chemikalien über Jahrzehnte verkauft werden, ohne dass die Öffentlichkeit deren Risiken kennt. Das Beispiel Glufosinat zeigt, dass die Unternehmen notfalls gezwungen werden müssen, alle Substanzen auf Gesundheitsrisiken hin zu untersuchen und die Forschungsergebnisse frei zugänglich zu machen". Erst vor wenigen Monaten hatte BAYER eine juristische Schlappe erlitten, als die Firma den Umweltverband Friends of the Earth daran hindern wollte, Studienergebnisse über Risiken von Glufosinat zu veröffentlichen.

Weltweit ist BAYER der zweitgrößte Pestizid-Herstellern. Im Sortiment befinden sich auch extrem gefährliche Wirkstoffe wie Parathion, Monocrotophos, Fenamiphos und Aldicarb.

Hintergrund: Artikel aus "Japan Times"




Phantom BSE-Gefahr

Mit dem oben genannten Titel wollen wir auf ein "Aufklärungsbuch" der besonderen Art verweisen.

Wer "Phantom BSE-Gefahr" gelesen und bedacht hat, wird verstehen, warum zuerst Großbritannien, dann Europa, ja die ganze Welt der von Stanley PRUSINER lancierten Hypothese, BSE sei eine neue, durch angeblich infektiöse Prionen verursachte Erkrankung, aufgesessen ist. Die Autoren - der Münchner Biochemiker Prof. Dr. med. Roland Scholz und der Kieler Zoologe Prof. Dr. rer. nat. Sievert Lorenzen - haben kritisch und gründlich die "Irrwege von Wissenschaft und Politik im BSE Skandal" (so der Untertitel) dargelegt. Dieses Buch lehrt uns viererlei:

  1. BSE sei eine oral übertragbare Infektionskrankheit. Dies ist eine unbewiesene Behauptung. Es fehlen z. B. kontrollierte Fütterungsversuche (eine Rinderherde geteilt, die eine Hälfte mit die andere ohne Tiermehl gefüttert). Statt dessen lässt sich aus dem zeitlichen Auftreten und der räumlichen Verteilung der BSE-Epidemie in England schliessen, dass es einen genetischen Defekt gegeben haben muß, der sich in bestimmten Herden (bzw. Populationen), durch intensive auf Milchleistung ausgerichtete Züchtung angehäuft hat. Bei einer derartigen genetischen Disposition neigen die betroffenen Tiere zur Erkrankung, wenn sie bestimmten Umweltfaktoren ausgesetzt sind. Die Autoren diskutieren Vergiftungen durch Insektizide, Kupfermangel, Manganvergiftungen und insbesondere eine Autoimmunkrankheit (aufgrund einer Kreuzreaktion mit Antikörpern gegen ein häufig in der Natur vorkommendes Bakterium, sh. 2 )
  2. Erkenntnisse aus der Forschungsarbeit am King´s College London (Prof. Alan Ebringer und Mitarbeiter) haben gezeigt, dass die Belastung des tierischen Immunsystems im Abwehrkampf gegen Bakterien der Gattung Acinetobacter als Auslöser von BSE erwiesen ist. Für das Zustandekommen einer erhöhten Acinetobacter-Antikörperbelastung dürften moderne Nass-bzw. Misch-Futtertechniken (mit oder ohne Tiermehl) eine besondere, dringendst zu erforschende Rolle spielen.
  3. Ein wissenschaftlicher Beweis für PRUSINERs Prionen-Hypothese ist nie erbracht worden. SCHOLZ und LORENZEN fördern auch vielerlei Fehler in der Fragestellung und Methodik der teuren "Prionenforschung" zu Tage, wobei sie die Nobelpreis-geförderte Dogmengläubigkeit, die mit einer ernstzunehmenden Naturwissenschaft unvereinbar ist, wiederholt geißeln.
  4. Nachdem bisher "Selbstkontrolle" der Wissenschaftler bisher gegenüber den Irrwegen der BSE-Forschung derart konsequent versagt hat, dass mehr als ein Dutzend gut fundierter Publikationen der King´s College Forschergruppe aus 1997-2005 bis heute ignoriert wurden, könnte eine angemessene Information der interessierten Öffentlichkeit eine Wende im BSE-Skandal bringen.

Das Buch hat die ISBN-Nr. 3-85093-193-5 (Berenkamp Verlag Innsbruck, 27,90 Euro)

Buchtipp von: Prof. Dr. Roland Pechlaner, Innsbruck
Mitglied im Umweltbund-Initiative der Imker, Landwirte und Verbraucher e. V.


Superunkraut

In Großbritannien werden derzeit keine gentechnisch veränderten Pflanzen (GVO) kommerziell angebaut. Allerdings zeigte eine groß angelegte Feldstudie auf der Insel bereits negative Auswirkungen von herbizidresistenten GVOs auf die Biodiversität. Weniger Wildkräuter und weniger Insekten bei HR-Raps und HR-Rüben, so das ernüchternde Ergebnis. Und - obwohl es kaum ein Wissenschaftler für möglich gehalten hätte - fand sich jetzt sogar ein Superunkraut, das bei diesen - inzwischen beendeten - Freilandversuchen mit herbizidresistentem Raps entstanden war.

Die leitende Dachorganisation, das Departement for Environment, Food and Rural Affairs (DEFRA), bestätigte auch, dass das Auskreuzungspotential von Mais, Raps und Zuckerrüben unterschätzt worden war. So wurden Raps-Fangpflanzen noch in einer Entfernung von 26 km mit transgenen Pollen bestäubt (Kaum zu kontrollieren . Ergebnisse einer Folgeuntersuchung lassen nun erneut aufhorchen. So fanden Wissenschaftler des staatlichen Centre for Ecology and Hydrology ein Jahr nach Beendigung der Versuche auf einem Feld Wilden Senf (Sinapis arvensis) der herbizidresistent war. Weitere Untersuchungen ergaben, dass die Pflanze die genetische Eigenschaft des herbizidresistenten Raps aufwies.

Fridolin Brandt






© nuc 2005