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warum nicht ohne Gift ?

Nein zu Antibiotika!
Die Biene, das drittwichtigeste Haustier

Kein Pfusch an der Natur!

tief durchatmen !

Landwirtschaft spritzt auf Teufel komm raus.

Artensterben vergessen? Krötensterben in der oberreheinischen Tiefebene uvm. Was tun die Behörden, was tun die Verbände? der Umweltbund hakt nach. lesen Sie mehr...

wir Menschen hinterlassen tiefe Eindrücke.

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Immer noch nicht verboten. Gülle eine Brühe aus MiIliarden krankmachender Bakterien wird auf die Äcker gekippt, ohne die Brühe vorher zu desinfizieren. Ein klarer Verstoß gegen die Biostoffverordnung

 

 

Bakterien und Autoimmunerkrankungen

Dass Bakterien Krankheitsverursacher sind, ist allgemein bekannt. Für das weite Feld von Autoimmunerkrankungen forscht der Mensch bis heute, um die Ursachen dieser oft schweren Erkrankungen heraus zu finden. Einen wichtigen Ansatz zum Verständnis dieser scheinbar vom Immunsystem ausgehenden Krankheiten erforschen Wissenschaftler der Ebringer Gruppe.

Im Buch >Frontiers in Autoimmunity< wurde von A. Ebringer, T. Rashid & C. Wilson unter dem Titel “Molecular mimicry as the basis of a new theory of autoimmunity” schlüssige Evidenz dafür zusammengefasst, dass gewisse rheumatische und neurologische Autoimmunkrankheiten keineswegs durch „Fehlleistungen“ des Immunsystems entstehen, sondern als eine Folge von normaler Abwehr bakterieller Infektionen mit Antikörpern (als Waffen des Adaptiven Immunsystems) zu verstehen sind.

Molekulare Mimikrie“ bedeutet, dass einzelne der vom Immunsystem zur Abwehr einer bakteriellen Infektion gebildeten Antikörper auf molekulare Zielscheiben („Epitope“) programmiert sind, dass diese Epitope jedoch gewissen molekularen Strukturen auf Körperzellen der betreffenden Person derart „zum Verwechseln ähnlich“ sind, dass diese Antikörper (als Folge von Freund-Feind-Verwechslung) menschliche Gewebe attackieren und dort Entzündungen auslösen. Dies bedeutet, dass gegen ein Bakterium gebildete Antikörper als Autoantikörper wirken, dass sich also ein Teil der gegen feindliche Mikroorganismen mobilisierten Abwehr gegen den Körper des Trägers dieser Infektion richtet.

Dieses Abwehrverhalten wird also doch durch Bakterielle Infektionen ausgelöst. Die Zahl der hierfür verantwortlichen Bakterien ist nicht gering und die Aufklärung dieser Zusammenhänge erst am Anfang. Viele Bakterien, die bis vor 10 Jahren noch als Harmlos galten, entpuppen sich als mögliche Krankheitsverursacher für Autoimmunerkrankungen.

Im Hinblick auf diese Erkenntnisse müsste die "gute fachliche Praxis" im Pflanzenbau diesbezüglich reformiert werden.

Beispielsweise findet man Bakterien der Art Klebsiella sehr häufig im Boden. Dort werden diese Bakterien insbesondere im Winter in großen Mengen durch Winderosion abgetragen. Auf diese Weise werden täglich bis zu 3 Kilogramm unter anderem schädliche Mikroorganismen pro Hektar Landwirtschaftfläche abgetragen. Insbesondere der Einsatz von Herbiziden, wie Glyphosat verstärkt diesen Effekt erheblich.

 

Umweltbund kontra Biopflanzenbau - der feine Unterschied

Die biologische Landwirtschaft arbeitet in vielen Bereichen mit Kräuterjauchen und Bakterienkulturen zur Bekämpfung von Schädlingen und zur Stärkung der Nutzpflanzen. In diesen Jauchen und Bakterienmischungen findet man eine Vielzahl von Schmutzbakterien, die Autoimmunerkrankungen auslösen können. Aus diesem Grund arbeiten die Mitglieder des Umweltbund e.V. im Pflanzenbau ausschließlich mit mineralischen Düngemitteln zur Schädlingsbekämpfung.

Fäkaliendünger also Mist, Gülle und Jauche werden laut Schulung des Umweltbundes nur desinfiziert zum Düngen der Kulturen verwendet, um die Dichte der Schmutzbakterien gering zu halten. Durch gezielte Blattdüngung werden Bakterienreste auf der Blattoberfläche zudem beseitigt.

Die Erkenntnisse über pathogene Bakterien werden im Laufe der nächsten Jahrzehnte sicher noch öfters reformiert. Ebenso sicher sollten wir die bereits gewonnen Hinweise nutzen, um unsere Pflanzenbauverfahren zu verbessern. Der Umweltbund e.V. arbeitet und entwickelt daher Verfahren, die sowohl auf Pestizide verzichten, als auch Bakterien vermeiden.

 

Bild links: auch bei Windstille herrscht ein Auftrieb der die leichten Aerosole in höhere Luftschichten trägt, wie man hier am Beispiel einer Kalkdüngung sieht.

 

Wege am Rand von behandelten Äckern sind ebenfalls mit Pestiziden bedeckt. Ohne Schutzanzug gehen Spaziergänger ein Risiko ein, über dass so gut wie nie aufgeklärt wird.

Die Biostoffverordnung und die Landwirtschaft

Um bei der Arbeit mit Mikroorganismen und durch schädliche Bakterien auf Nahrungsmitteln hieraus resultierende Gesundheitsschäden zu vermeiden, gibt es die Biostoffverordnung (BiostoffV). Hier werden die Mikroorganismen in 4 Kategorien eingeteilt.

Viele Bakterien in Kräuterjauchen, Gülle, Mist oder Bakterienkulturen zur Pflanzenförderung gehören der zweiten Kategorie an.

Das Ausbringen der Gülle verstößt eindeutig gegen die Biostoffverordnung, wenn die darin enthaltenen Bakterien nicht durch erprobte Mittel inaktiviert worden sind.

Auch der Einsatz von Kräuterjauchen, Hornmist, und Pflanzenhilfsstoffen aus Mikroorgansimen darf nur erfolgen, wenn die darin enthaltenen Bakterien vorher inaktiviert wurden. Leider wird dies bei den meisten Bionabauverfahren jedoch missachtet.

Biostoffverordnung (BiostoffV) hier ansehen

Richtlinie des europäischen Parlaments und des Rates über den Schutz der Arbeitnehmer gegen Gefährdung durch biologische Arbeitsstoffe bei der Arbeit hieransehen

Guttation - Wenn Pflanzen "schwitzen", sterben die Bienen

Guttation ist der Vorgang der Abgabe von Wasser in flüssigen Tropfen bei Pflanzen und Pilzen.

Guttation tritt auf, wenn der Boden sehr feucht und wärmer als die Luft ist und zudem noch eine hohe Luftfeuchtigkeit besteht. Unter diesen Bedingungen ist eine vollständige Transpiration behindert. Stattdessen drücken die Pflanzen das überschüssige Wasser durch Hydathoden (spezielle Spaltöffnungen) an den Blattzähnen bzw. -spitzen nach außen. So zeigt sich der Wurzeldruck der Pflanzen. http://de.wikipedia.org/wiki/Guttation

In dem Guttationswasser sind sowohl Nährsalze wie auch Pestizide 'Spritzmittel' gelöst. Durch Guttationswasser mit Pestiziden kam es schon zu enormen Bienenschäden, aber auch andere Insekten wurden dadurch stark dezimiert. Unter 80 % Luftfeuchte werden aber die Stoffe nicht in Wasser gelöste Tröpfchen abgegeben, sondern die Pestizide gehen in die Luft. D. h., dass die meistens vorgeschriebene 24-48 Stunden Auflage des Betretungsverbotes der gespritzten Flächen ohne Pflanzenschutzanzug mit Atemmaske absolut zu gering ist, denn bei den systhemischen Insektiziden sind die Bienen noch Wochen nach der Beizung daran verendet.

Die Vorschriften zur Vermeidung von Gesundheitsschäden durch Pestizide haben diesen natürlichen Ursachen der Giftfreisetzung durch Kulturpflanzen bisher keine Beachtung geschenkt. Erst durch Untersuchungen zum Bienenvolksterben wurde die Ausscheidung giftiger Pestizide durch Pflanzen bekannt. Das bedeutet, auch der Mensch ist noch Wochen nach einer Pestizidbehandlung von Kulturpflanzen durch giftige Chemikalien gefährdet.

Der Umweltbund e.V. lehrt den pestizidfreien Pflanzenschutz, wodurch giftige und krebserregende Stoffe minimiert, sowie pathogene Bakterien als mutmaßliche Verursacher von Autoimmunerkrankungen vermieden werden.

Abdrift von Pestiziden

Auf fast allen konventionellen Agrarflächen werden mehrmals im Jahr Pflanzenschutzmittel ausgebracht. Da Pestizide oft sehr giftig sind, gelten bei den meisten folgende Auflagen:

Das Wiederbetreten der behandelten Flächen/Kulturen ist am Tage der Applikation nur mit der persönlichen Schutzausrüstung möglich, die für das Ausbringen des Mittels vorgegeben ist. Nachfolgearbeiten auf/in behandelten Flächen/Kulturen dürfen grundsätzlich erst 24 Stunden nach der Ausbringung des Mittels durchgeführt werden. Innerhalb 48 Stunden sind dabei der Standardschutzanzug (Pflanzenschutz) und Universal-Schutzhandschuh (Pflanzenschutz) zu tragen.

Die meisten Pflanzenschutzmitttel sind Aerosole und daher sehr flüchtig und sehr beweglich in der Luft. Auch wenn die Mittel mit aufwändiger Technik ausgebracht werden, so genügen kleinste Winde, um Insektengifte und Anderes in der Luft zu verwirbeln. Daher steht im Pflanzenschutzgesetz:

Spritzeinsätze bei dauerhaften Windgeschwindigkeiten über 5 m/s, dauerhaften Temperaturen über 25 °C oder relativen Luftfeuchten unter 30 % sind zu vermeiden, da sie zu erheblichen Mittelverlusten durch Abtrift und Verflüchtigung führen.

Zum Schaden der Bürger werden diese Regeln kaum eingehalten. Bereits bei Blattbewegung sollte nicht mehr gespritzt werden. Angrenzende Wege dürften 48 Stunden nicht mehr von Passanten betreten werden, und wären dies bezüglich zu kennzeichnen.

 

Landwirtschaftliche Flächen besser meiden

Gesundheitsbewusste Menschen sollten landwirtschaftlich intensiv genutzte Gebiete meiden. Die Summe gesundheitsschädlicher Pestizide wird beim Verbraucherschutz nicht berücksichtigt. Durch Bakterienabtrag sind auch im Winter Ackerflächen nicht neutral, sondern fördern Autoimmunkrankheiten, wie Allergien usw. .

Der Umweltbund e.V. fordert daher, auf Glyphosat und andere Herbizide zu verzichten sowie die Agrarflächen ganzjährig zu begrünen, um einen Bakterienabdrift zu vermeiden. Eine grüne Pflanzendecke würde zudem einer Klimaerwärmung entgegenwirken.

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eric.zeissloff@free.fr

oder per Postkarte an unsere Vereinsadresse:

Zeissloff Eric
7, rue de Lampertheim
F-67370 Pfulgriesheim

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Landwirtschaft und Verbraucherschutz